Intro
Schon das MSI i815EP Pro und das Epox 3SPA3 durchliefen unsere Tests und zeigten, was im Intel i815EP Chipsatz steckt. Nun wird eine weitere Platine mit diesem Chipsatz bei uns antreten und unseren Testparcours durchlaufen. Bei diesem Mainboard handelt es sich um das Asus CUSL2-C.

Die hier getestete Version kommt ohne schmückendes Beiwerk daher. Der optionale AC'97 on-board Soundchip wurde hier nicht verbaut, man kann auf der Platine nur die vorgesehenen Lötpunkte erkennen. Somit kann das Board von Anfang an mit den Wunschkomponenten ausgestattet werden. Hier kommt im Gegensatz zu Intels i815 Chipsatz auch zum tragen, dass der i815EP keine Grafiklösung enthält und hier für den Benutzer absolute Freiheit bei der Wahl der Ausstattung existiert. Keine Komponente muss also im BIOS oder per Jumper deaktiviert werden.
Unser Dank geht an Asus Deutschland für das Testexemplar dieses Mainboards.

Ausstattung
Nachdem ich darauf eingegangen bin, was das Board nicht hat, kommen wir zu dem, was es denn nun uns zu bieten hat:
- Intel i815EP Chipsatz für Intel Celeron / Pentium III FC-PGA Prozessoren (Sockel 370)
- Unterstützung für 66/100/133 MHz Front Side Bus und bis zu 512 MB PC-100/PC-133 SD-RAM, AGPx4 Modus
- Intel I/O Controller Hub 2 (ICH2) mit Unterstützung für bis zu vier ATA 100 Geräten und vier USB Ports
- Wake-On-LAN, Wake-On-Ring, Keyboard und BIOS Wake-Up
- Steckplätze für 3 Speichermodule (DIMM), eine AGP-Karte, sechs PCI-Karten und eine CNR-Karte
- Zwei serielle und ein paralleler Port zum Anschluss von Peripherie-Geräten
Darüber hinaus ist das Board kompatibel zu allen wichtigen älteren Standards wie ATA 33/66 und AGPx2. Zu beachten ist, dass keine Intel Celeron PPGA CPUs (bis 533 MHz) benutzt werden können. Weiterhin sind die üblichen Merkmale zu finden, hierzu gehören Drehzahl- und Temperaturüberwachung im BIOS und ein Anti-Boot Virus Schutz.

Lieferumfang
Wie bei Asus üblich, kommt auch dieses Mainboard mit einer üppigen Ausstattung daher. Hier eine Auflistung der mitgelieferten Teile:
- Asus CUSL2-C Platine
- ein 80-adriges ATA 66/100 Festplattenkabel
- ein 40-adriges ATA 33 Kabel
- ein Floppy-Kabel
- eine Tüte mit zusätzlichen Jumpern
- CD mit Treibern und weiterer Software
- ein englisches Handbuch
- ein Abschlussblech mit zwei USB-Anschlüssen
- ein Abschlussblech für den zweiten seriellen Port
Neben den .inf Treibern für den i815EP Chipsatz finden sich auf der CD noch das Überwachungsprogramm Asus Probe, Intels LDCM Software und das Asus BIOS Flash Utility.
