Intro
Nun, was sollen wir viel sagen. Ein Review, welches sicher von der AMD-Fangemeinde, wie die K7S5A Platine selbst, sehnsüchtig erwartet wurde. Mit der Platine zeigt ECS als erster Hersteller ein marktreifes Mainboard basierend auf SiS' 735 DDR-SDRAM Chipsatz für AMD-Prozessoren und gerade um diesen ranken sich seit seiner Präsentation auf verschiedenen Prototypplattformen die Gerüchte bezüglich seiner fantastischen Leistungen, verglichen mit der Konkurrenz und auch seines Preis-/Leistungsverhältnisses.
Letztlich wird nun die K7S5A als Serienmainboard zeigen müssen, ob sie auch im Alltagseinsatz brillieren kann und wie es um die Leistung bestellt ist.
Unser Dankeschön für die Bereitstellung des Testmusters geht an dieser Stelle an die Firma Mindfactory.
Technische Daten und Lieferumfang
Prozessoren:
- AMD Athlon / Duron (200 / 266 MHz FSB)
Chipsatz:
- SiS® 735 System Chipset
- Super I/O and LPC - ITE8705F
- System Hardware Monitor: Built-in ITE8705
- LAN: MAC integrated in SiS735 & PHY on baord
- AC97 Audio Codec
Speichersupport:
- 2 x DDR-SDRAM DIMM Bänke (PC1600 / PC2100)
- 2 x SDRAM DIMM Bänke (PC100 / PC133)
- Maximaler Speicherausbau 1 GB (DDR oder SDRAM)
- Mischbetrieb beider Speichersorten ist nicht möglich
Erweiterungen:
- 1 AGP Slot (4x)
- 5 PCI Slots
- 1 AMR Slot
- 2 IDE Ports (ATA 33/66/100)
- 1 Floppy Port
Form Factor:
- ATX (304mm x 244mm), 4 Layers
Bezüglich des Lieferumfangs gibt sich Elitegroup nicht sonderlich spendabel, was angesichts des extrem günstigen Preises jedoch vollkommen verständlich ist. Mitgeliefert wird eine Treiber-CD, auf der sich alle notwendigen Treiber in der zur Zeit der Auslieferung aktuellsten Version befinden. An Zusatzprogrammen finden sich nur PC Cillin und diverse Sharewaretitel. Ein Hardwareüberwachungstool sucht man vergebens, obwohl der auf dem Motherboard vorhandene ITE 8705F Monitoringchip allemal dazu in der Lage wäre. Folglich muss man sich eines Fremdtools bedienen, oder auf eine Überwachung per Windows verzichten.
Darüber hinaus findet sich das obligatorische Handbuch, das auf 37 Seiten kurz und bündig Auskunft über die vorhandenen Anschlüsse und deren Pinbelegung gibt. Die Punkte BIOS sowie Treiberinstallation werden ebenfalls angesprochen, jedoch nicht besonders ausführlich. Vermisst haben wir allerdings eine IRQ Sharing Tabelle, die einem durchaus den einen oder anderen Konfigurationsfehler bezüglich der PCI-Slot Bestückung ersparen kann.
Bezüglich Kabeln wurden nur ein 80 poliges ATA 100 Kabel sowie ein Floppy Kabel mitgeliefert. Auf ein zusätzliches USB Slotblech wurde ganz verzichtet, obwohl natürlich entsprechende interne Anschlüsse OnBoard vorhanden sind.
Als notwendiges Extra wurde allerdings eine ATX Slotblende beigelegt, denn viele Besitzer eines älteren ATX Gehäuses haben entsprechende Aussparungen für die RJ 45 Buchse der OnBoard Netzwerkkarte noch nicht. Hier tauscht man einfach das alte durch diese neue Version, und schon passt das Board wie angegossen J.