Intro
Bei Einführung des Pentium 4 gab es für den Interessenten nicht sehr
viel Auswahl. Es gab den Sockel 423 und den Intel i850 Chipsatz. Eben bedingt
durch die knappe Auswahl, aber auch durch die hochpreisigen Grundlagen wie i850 Platinen
und RDRAM Speicher vollzog sich der Absatz mehr als schleppend. Die Wende brachte
die Einführung des Intel i845 Chipsatz mit SDR-SDRAM
Support.
Kurze Zeit davor präsentierte Intel den Pentium 4 in neuem, geschrumpften
Sockel 478 Gehäuse, welche nach und nach
die Sockel 423 Bauform ablösen soll. Inzwischen gibt es weit mehr Auswahl an Pentium 4
Plattformen. Hier darf, neben dem oben erwähnten i845 nun natürlich auch die
i845D Plattform mit DDR-SDRAM
Support erwähnt werden, aber vergessen wollen wir selbstverständlich
nicht den neuen SiS645 und den VIA P4X266(A). Bei dieser Vielfalt
an Plattformen und Intels Einstieg in das DDR-SDRAM Segment, stellte sich
natürlich erneut die Frage nach der Daseinsberechtigung des i850 Chipsatzes mit
RDRAM.
So zeigte sich der Umzug des Chipsatzes vom Sockel 423 auf entsprechende
Boards mit Sockel 478 auch mehr als schleppend bei den namhaften Mainboardherstellern.
Dennoch, Intel stellte wieder einmal deutlich klar, dass RDRAM weiterhin bleiben
wird und die HighEnd Plattform für Pentium 4 Prozessoren darstellen
soll. In unserem Launch-Bericht zum Pentium 4 mit 2.0GHz stellten wir
euch ja bereits kurz das Intel eigene Mainboard D850MD vor. Nun erreichte uns
mit der EP-4T2A3 eine weitere, gleichartige Platine auf Basis dieses Chipsatzes, allerdings
für den moderneren Sockel 478.
Wollen wir uns also heute, neben der Frage
was der neue Testkandidat zu bieten hat, aber auch hauptsächlich der Frage der
Performance dieser entsprechenden Intel HighEnd-Plattformen widmen.
Unser Dank geht selbstverständlich an EPoX
für die freundliche Bereitstellung des Testmusters, aber auch wieder an
unseren Speicherpartner MemorySolutioN, welcher uns mit den entsprechenden
Speichermodulen ausstattete.
