Intro
Den meisten von Euch dürfte der Name der Firma HIS (Hightech Information System Ltd.) wenig sagen. Der in Hongkong ansässige Hardwarehersteller ist im asiatischen Raum bislang verstärkt im OEM-Bereich tätig gewesen und hatte sich in diesem Segment überwiegend mit Grafikkarten und Mainboards befasst.
Nun ist es in der Tat nichts ungewöhnliches, dass hierzulande nicht sehr bekannte Hersteller immer wieder versuchen, ihre Produkte im europäischen Markt zu etablieren. Um dieses Ziel gerade in Deutschland bestmöglich umzusetzen, suchte sich HIS einen starken Vertriebspartner und fand ihn in keinem geringerem als den deutschen Mainboardhersteller ENMIC. Diese beiden Unternehmen haben sich ein ziemlich hohes Ziel gesetzt, denn gemeinsam soll es in den kommenden 15 Monaten gelingen, zu einem der führenden Grafikkartenhersteller aufzusteigen.

Hierzu bedarf es aber nicht nur eines guten Marketings, sondern natürlich auch guter Produkte zu attraktiven Preisen und entsprechend neugierig waren wir, was uns diesbezüglich erwarten würde. Wir haben uns darum des derzeitigen Flaggschiffs aus dem Hause HIS/ENMIC, der Graphic Master GeForce3, angenommen, welche ab September 2001 in Deutschland lieferbar ist.
Unser Dank gilt an dieser Stelle ENMIC, welche uns mit einer entsprechenden Karte ausgestattet haben, um diesen Test durchführen zu können.

Wir werden auf den folgenden Seiten nicht mehr näher auf die Features von nVIDIAs GeForce3 GPU eingehen. Wer hierzu nähere Informationen wünscht, der wird in unserem erstem Artikel zur GeForce3 fündig. Damit bedarf es sicher auch keiner allzu umfangreichen Erwähnung zu den technischen Details der Karte, diese sind bei allen am Markt verfügbaren GeForce3-Modellen recht identisch.
