Intro
nVIDIA´s GeForce2 MX hat seinerzeit eingeschlagen wie eine Bombe: Auf dem Low-Budget Markt mit Preisen im Bereich von 250 - 350 DM war und ist der kleine Bruder des GeForce2 GTS das Maß aller Dinge. Eine schnelle Karte mit T&L Unterstützung, und das noch für die breite Masse - so etwas kommt halt gut an. Dies kann man allerdings nur bis zum Erscheinen des KYRO II uneingeschränkt behaupten, da jener in den meisten Benchmarks zum größten Teil die Nase vor den MX-Konkurrenten hatte. Vom ursprünglichen GeForce2 MX Chip will nVIDIA sich jetzt aber trennen, und diesen in 3 verschiedene Chipversionen einteilen: GeForce2 MX100, GeForce2 MX200 und last but not least der GeForce2 MX400.

Und genau auf dem zuletzt genannten Chip, dem GeForce2 MX400, basiert die sich hier beim uns im Test befindliche Karte: Die Leadtek WinFast GeForce2 MX400 SH-MAX. Getaktet wird das gute Stück mit den Spezifikationen 200 MHz Coretakt und 166 Mhz Speichertakt, es wurde also im Gegensatz zur "ersten" GeForce2 MX etwas am Core-Takt gedreht. Verbaut sind auf der Leadtek WinFast GeForce2 MX400 SH-MAX 64 MB Bildspeicher, durch welche man theoretisch einen leichten Geschwindigkeitsanschub in höheren Auflösungen im Gegensatz zu den 32 MB Versionen erreichen sollte.
Ob die mit 64 MB Bildspeicher bemessene GeForce2 MX400 Grafikkarte in Sachen Geschwindigkeit einer "normalen" GeForce2 MX überlegen ist, wie sie sich im Vergleich zu einer Hercules 3D Prophet 2 MX mit "altem" GeForce2 MX Chip schlägt, und welche sonstigen Aspekte sie mit sich bringt, wollen wir in diesem Test feststellen.
Damit sind wir auch an der Stelle, an welcher wir uns bei Leadtek und deren deutscher Vertretung DLI recht herzlich für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Technische Daten / Lieferumfang
- Prozessor: nVIDIA GeForce2 MX400
- 18 Millionen Transistoren, gefertigt in 0.18 micron
- 21 Millionen Dreiecke pro Sekunde T&L Leistung
- 400 Millionen Pixel pro Sekunden und 800 Millionen Texel pro Sekunde Füllrate
- 64 MB 6 ns Mira SDRAM Speicher
- 128 bit SingleDataRate (SDR) Speicherinterface
- 2,47 Gigabyte pro Sekunde Speicherbandbreite
- volle Unterstützung für DirectX 7 und OpenGL 1.2
- FullScreen Anti-Aliasing (FSAA), Digital Vibrance Control (DVC), NVIDIA Shading Rasterizer (NSR), 32-bit Z/Stencil Buffer
- DirectX Texturen-Komprimierung & S3TC Support
- Treiber-Support für Windows 95/98/ME, Windows NT 4.0, Windows 2000 und Linux
- AGP 2x/4x, Fast Writes
- 350 MHz RAMDAC
- Horizontale Frequenz: 31.5 kHz - 166 kHz
- Vertikale Frequenz: 60 MHz - 240 MHz
- Auflösung: bis zu 2048 x 1536 @ 32 bit @ 60 MHz
- Hardware-Monitoring
- Stecker: DB-15 mit DDC Unterstützung, TV-Ausgang unterstützt S-Video & Composite (nur das Modell mit TV-Out)
Was können wir über den Lieferumfang berichten? Eines vorweg: Obwohl sich keine Spiele im Packet finden, ist der Lieferumfang trotzdem sehr umfangreich ausgefallen. Erstens findet sich im schwarzen Karton ein leider nur in englischer Sprache verfügbares Handbuch. Hinzukommen noch eine Treiber-CD mit zusätzlicher Systemsoftware und eine CD mit dem DVD-Abspielprogramm "DVDMax". Weiterhin werden noch ein TV-Out Kabel, ein DVI-Kabel und ein Video Kabel geboten. Der Lieferumfang geht also komplett in Ordnung, obwohl keine Spielevollversionen wie bei einigen anderen Karten der Konkurrenz beigelegt wurden.