3DMark2000
Zu allererst werfen wir einmal einen Blick auf MadOnions auf der DirectX7-API basierendem 3DMark2000, der als synthetischer Spielebenchmark bereits seit geraumer Zeit gute Dienste in unseren Reviews leistet:

Leider war es uns mit keiner der verwendeten 4-in-1Version möglich, die aktuellste Version von MadOnions 3DMark2000 unter Win2000 zu laufen zu bringen. Somit konnten wir hier leider nur die Win98 SE Werte miteinander vergleichen. Es ist hier zwar ein kontinuierlicher Anstieg der ausgegebenen 3D Marks aufgetreten, jedoch alles in allem nichts weltbewegendes, d.h. lediglich leichte Steigerungen. Der Vergleich mit und ohne Busmastertreiber fällt extrem minimal für die mit Busmastertreiber gebenchten Durchläufe aus. Jedoch sind diese dermaßen gering, dass man sie wohl genausogut der Messgenauigkeit zuordnen kann.
3DMark2001
Kommen wir nun passenderweise direkt zum kürzlich erschienen Nachfolger von Mad Onions sehr populärem 3DMark2000, nämlich die DirectX8 vorraussetzende Version 3DMark2001. Da die mit einer inzwischen leicht überholten GeForce 256 DDR erreichten Werte bei diesem sehr Performance-hungrigen Benchmark leider recht niedrig ausfallen, sind die Differenzwerte ebenfalls recht gering. Dennoch wollten wir diesen Benchmark unbedingt mit aufnehmen, da er in Zukunft sicherlich sehr starke Anwendung finden wird und darüber hinaus mehrere unterschiedliche zur Verwendung kommende Benchmark-Engines ein faireres und exakteres Gesamtergebnis zu Tage fördern.

Im Gegensatz zur Vorgängerversion lies sich die 2001er Version problemlos unter Win2K benchen. Die Unterschiede waren hier allerdings total verworren. Es lies sich kein sinnvoller Trend feststellen, an dem man einen eindeutigen Geschwindigkeitsvorteil einer Treiberversion hätte erkennen können. Dies läßt sich hier auch auf den Busmastertreiber münzen, denn dieser verhielt sich ähnlich unbeständig. Wie auch im zuvor getätigten 2000er 3DMark waren die Unterschiede zwischen den 4-in-1 Treiberversionen UND zwischen der Verwendung mit und ohne Busmaster also wieder einmal nur innerhalb der Messtoleranzen der Benchmarks.
Drakan
Psychnosis Tomb Raider Konkurrenz namens Drakan ist der dritte bei uns verwendete DirectX Benchmark, welcher schon oft die lediglich auf die bekannteren Benchmarks (Q3A, 3DMark) ausgelegten nVIDIA Treiber ein wenig entlarvt hat.

Hier konnten wir eine sehr interessante Abnormität zwischen den Ergebnissen feststellen. Alle Ergebnisse der Drakan Benches lagen bei Win2K wie auch bei Win98 SE Betriebssystem-intern fast exakt gleich auf (Differenzen weit unter einem fps). Allerdings gab es einen Wert, der sehr stark von allen anderen abwich: Und zwar der des 4.25a mit Busmaster-Verwendung. Dieser erreichte im direkten Vergleich mit dem 4.25a ohne Busmaster 6,87 Frames weniger in der Sekunde. Diese Differenz kam uns zu groß vor, denn wir konnten uns einfach nicht vorstellen, weshalb speziell bei diesem Treiber die Verwendung des Busmasters einen solch radikalen Unterschied ausmachen sollte. Also stellten wir speziell um diesem Wert wieder nachzuprüfen die exakte Benchmarkumgebung wieder her, und siehe da, fast exakt das selbe abweichende Ergebnis. Dies führt uns zu dem Schluß, das hier wohl die Interaktion zwischen VIA 4-in-1 Paket Version 4.25a und 3.011er Busmastertreiber nicht in jedem Falle reibungslos zu funktionieren scheint. Von dieser Diskrepanz abgesehen waren die Differenzen in den Ergebnissen aber wieder einmal gleich Null.