Intro
Unterschiedliche Grafikkarten unterschiedlichster Hersteller gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Denn in der Regel bietet jeder Hersteller ein und dasselbe Produkt in mehreren Varianten an, die sich in der Geschwindigkeit und auch im Preis unterscheiden. Dies spart Kosten, und man kann durch eine große Angebotsvielfalt mehrere Käuferschichten gleichzeitig ansprechen, was aus ökonomischer Sicht im Interesse jeden Unternehmens liegen sollte.
Schauen wir uns als Beispiel die aktuellen GeForce4 Ti Grafikkarten vom Grafikriesen nVIDIA an. Mittlerweile sind insgesamt 4 unterschiedliche GeForce4 Ti Karten käuflich erwerbbar, alle basierend auf dem gleichen Chip. Einzige Unterschiede betreffen das Layout der Karten, den Takt und den Lieferumfang, wobei nVIDIA selber keine eigenen Karten fertigt. Demnach kann nVIDIA selber mit nur einem Chip sehr guten Profit machen. Dennoch gibt es genug Grafikkarten auf dem Markt, die auf dem gleichen Chip basieren, sich preislich aber deutlich voneinander unterscheiden. Folglich muss so mancher Hersteller an manchen Stellen gespart haben, welche sich z.B. im Lieferumfang widerspiegeln können.

Als Testgrundlage für diesen Artikel dienten uns drei GeForce4 Ti4200 Grafikkarten, wovon jeweils zwei mit 64 MB Arbeitsspeicher ausgestattet waren und die dritte mit 128 MB. Letztere Karte hatten wir hier schon ausführlich im Test, so dass der Schwerpunkt dieses Artikels bei den 64 MB Modellen liegt. Wir wollen dabei die Unterschiede der Beigaben zweier Hersteller deutlich machen, da sich an den Karten selber von der Leistung her nicht wirklich etwas tun dürfte. Und dabei gehen wir dann auch noch gleich darauf ein, inwieweit die 64-MB-Versionen einen Vorteil bzw. Nachteil gegenüber einer Ti4200 mit 128 MB haben.
Herzlich bedanken möchten wir uns hiermit bei Prolink, Leadtek und MSI für die Bereitstellung der Testmuster.
