Intro
Es gab eine Zeit, ganz am Anfang des Tweaken, Tunen und Übertakten, da brauchte derjenige, welche das letzte Quentchen Leistung aus dem System quetschen wollte, nicht viel mehr als einen Pentium II Prozessor und ein ABIT BH6 Mainboard. Zu der Zeit - und eine Weile danach - waren ABITs Pentium II und Pentium III Platinen schlichtweg "State of the Art", zumindest in Overclocker-Kreisen. Doch die Konkurrenz wurde auf diesem Sektor nach und nach immer größer und schließlich finden wir heute fast keine Mainboards mehr im Markt, welche nicht über ein jumperless Design verfügen, welche es nicht erlauben, CPU- und Speicherspannung zu erhöhen oder auch den FSB nach oben zu jagen.
Übertakten wurde salonfähig, nicht zuletzt auch wegen ABITs Tätigkeit und Erfolgen auf diesem Sektor, doch dies ist heute nicht mehr wirklich etwas Besonderes, zumindest im Endkunden Geschäft. Während andere Hersteller ihren Verkaufsschwerpunkt im OEM Segment ansiedeln, liegt ABITs Orientierung jedoch weiterhin klar im Endkundensegment und zwischenzeitlich schreibt man sich ganz offiziell den Slogan "Built for Overclockers, by Overclockers" auf die Fahnen.
![ABIT IC7-G [Intel i875P] & IS7-G [Intel i865PE]](/images/reviews/2003/abit_is7_ic7/intro.jpg)
Ein Slogan, der sicherlich dem einen oder anderen potentiellen Käufer die Entscheidung erleichtert. Gleichzeitig verbinden die Käufer mit dem Namen ABIT dann aber auch schon von Hause aus Performance. Wir haben deshalb den beiden aktuellsten Platinen des Herstellers für Pentium 4 Prozessoren unter die Haube geschaut und wollen in nachfolgenden Kapiteln herausfinden, wo sich der Mainboardspezialist mit dem Schwerpunkt des Tweaken und Übertaktens, verglichen mit den Mitbewerbern bewegt.
An dieser Stelle gilt uns Dank ABIT für die Bereitstellung der Testmuster und das entgegengebrachte Vertrauen. Ebenfalls danken wir den Speicherherstellern Corsair, Kingston, MemorySolutioN und OCZ für den Support.