Optische Merkmale: Außen
Der erste Blick lässt nicht viel Neues erahnen, außer, das dies Gehäuse viel kleiner ist als die normale Version der Midi Tower. Und gerade wegen dieser kleinen Größe wird es wieder interessant.
Die Front ist der Matrix Serie nachempfunden worden und beinhaltet eine Tür, welche abschließbar ist und über einen Front-USB Zugriff verfügt. Auf der rechten Seite fällt als erstes wieder das große gestanzte Lochgitter auf, welches mit einem 80mm Lüfter von innen bestückt werden kann. Dieses wurde so eingerichtet, weil die Festplatten wegen dem Platzmangel im Innenraum nicht mehr mit einem Lüfter von vorne aus mit Luft versorgt werden können. Auf der linken Seite, welche die Tür beinhaltet, ist ebenfalls eine Öffnung eingestanzt, an dieser kann man an der Innenseite einen 92mm Lüfter anschrauben.
An der Oberseite der Front ist ein kleiner Platz freigelassen worden, wo man einen sogenannten "Case-Batch" unterbringen kann. Immer weniger Gehäuse bieten dieses Feature, denn der Trend geht eben in eine andere Richtung. Trotz alle dem ist es eine Sache, welche nicht vergessen werden sollte.

Wenn man die Fronttür öffnet, wird man von den ersten Änderungen überrascht. In normalen Midi Tower von Chieftec sind immer vier 5.25" Einschübe vorhanden, hier aber nur drei. Es wurden auch wieder die aus der BX-Serie bekannt gewordenen Abdeckungen benutzt. Jene haben zwei Eingriffe an beiden Seiten, damit man die Abdeckungen mit einer Hand schnell entfernen kann. Über das Design kann man sich streiten, denn jenes der BX-Serie gefällt offenbar nicht jedem - aber Design ist bekanntlich Geschmackssache.
Es sind zwei externe 3.5" Einschübe verfügbar. Diese kann man mit einem Floppy oder eine Lüftersteuerung bestücken, wobei es bei diesem Gehäuse nicht möglich sein wird, Steuerungen mit längeren Knöpfen als 10mm einzubauen. Dies gilt natürlich auch für die 5.25" Schächte, einige Lüftersteuerungen werden hier nicht ihren Platz finden können. Es ist immer nur 10mm Platz von der Abdeckung zur Innenseite der Tür.
Die USB-Port und der IEEE1394 Firewire Anschluss sind hinter einer kleinen Klappe versteckt. Diese lässt sich mühelos öffnen und rastet sofort ein, da sie mit einer Feder gestützt wird.
