Intro
Abseits des publikumswirksamen Rennens um immer neue Geschwindigkeits- und Ausstattungsrekorde der Highspeed-Boliden auf Canterwood- und Springdale-Basis spielt sich der Markt eigentlich zum Großteil im Bereich der günstigeren EntryLevel-Motherboards ab. Diese unterscheiden sich von den HighEnd Kandidaten in unterschiedlichster Form. In aller Regel ist ein häufiges Unterscheidungskriterium der Einsteigerplattformen zu den heutigen Spitzenkandidaten ein fehlendes Zwei-Kanal Speicherinterface. Auch kann ein deutlicher Unterschied durch den Lieferumfang oder aber die Ausstattung der Platinen gesetzt werden. Im Ergebnis liegt das Hauptaugenmerk bei den Einsteigermotherboards somit selbstverständlich beim Preis.
![MSI PT8 NEO vs. MSI 848P NEO [VIA PT800 vs. Intel i848P]](/images/reviews/2003/msi_pt8_neo_848p_neo/intro.jpg)
Und so entsteht natürlich sofort ein gewisses Vorurteil gegenüber den günstigen EntryLevel-Mainboards. Ob dies allerdings gerechtfertigt ist, darf durchaus hinterfragt werden. Die Einführung von Intels i848P Chipsatz, als Abrundung des eigenen Chipsatzangebotes nach unten, verlief ohne große Aufmerksamkeit des Marktes. Und auch VIAs Single-Channel Pendant, dem PT800 schenkte man bei der Vorstellung keine große Beachtung, obgleich wir anhand des seinerzeitigen Referenzmusters durchaus von der Leistungsfähigkeit beeindruckt waren. Und so wollten wir uns das Preis-/Leistungsverhältnis solcher Plattformen doch einmal anhand handelsüblicher Produkte aus der Nähe ansehen.
Als Vertreter der günstigen Pentium 4-Boards haben wir das MSI PT8 NEO mit VIAs PT800-Chipsatz, sowie das MSI 848P NEO mit i848P, Intels neuester Chipsatzkreation für den Einsteigerbereich, unter die Lupe genommen. Obwohl beide lediglich mit einem einkanaligen Speicherinterface antraten, ergaben sich überraschende Ergebnisse.
Unser Dank gilt an dieser Stelle MSI für die Bereitstellung der Testmuster.
