Das NV36 Referenzboard
Die GeForceFX 5700 Ultra baut trotz ihrer Mainstream Ausrichtung und einem angepeilten Preis von 199 US-Dollar auf ein teures PCB auf, welches die Ausmaße eines GeForce4 Ti4600 Boards erreicht. Es ist also nur unmerklich kürzer als das der NV30 Boards. Ebenso dürfte die Verwendung von DDR2 Speicher die Herstellungskosten noch ein wenig nach oben drücken, da DDR2 derzeit immer noch als teurer als DDR1 gilt. Auffällig ist auch der extra Stromstecker, welcher wieder auf dem Ultra Modell vorhanden ist, nicht aber auf den non Ultra Boards.

Der Kühlkörper bedeckt neben der GPU auch den DDR2 Grafikspeicher. Der Lüfter machte im Betrieb einen guten Eindruck. Die Lautstärke war keinesfalls zu hoch, wobei wir aber auch keineswegs von "silent" wie bei der MSI GeForceFX 5900 sprechen können. Im Vergleich zur mitgetesteten Radeon 9600 Pro muss sich das NVIDIA Pendant nicht verstecken, es ist nur minimal lauter. All diese Angaben sind aber wie immer ohne Gewähr, da es sich hier nur um subjektive Aussagen handelt ;-) und zudem die einzelnen Boards der Grafikkartenhersteller auch andere Lüfter tragen können (und werden).

Auf der Rückseite wird der DDR2 Speicher von einem passiven Kühlblock auf Temperatur gehalten. Dies scheint nötig zu sein, da DDR2 Speicher nach den bisherigen Erfahrungen heißer wird als herkömmliche DDR1 Bausteine (obwohl die Technik laut den ursprünglichen Planungen eigentlich zur Wärmereduktion beitragen sollte). Eine große Hitzeentwicklungen des DDR2 Speichers konnten wir bereits bei der GeForceFX 5800 Ultra notieren.
