Layout
I. Gehäuse außen
Nun, das EQ3702A Gehäuse erwartet uns im gebürsteten ALU-Design. Dabei geht Soltek durchaus einen interessanten Weg. Wir kennen das Problem der Integration regulärer mausgrauer PC-Komponenten in einem Aluminiumgehäuse. Die edle Optik wird sofort beeinträchtigt und verliert an Geltung. Um dies zu vermeiden, oder besser, um den Einsatz von solchen üblichen PC-Komponenten zu ermöglichen, ohne dass die Optik leidet, wählt Soltek Blenden. Diese Blenden verdecken die verbauten Laufwerke, so dass das Design weiterhin zur Geltung kommt.

Dabei handelt es sich überwiegend um simple Klappen, welche in korrektem Abstand für die Laufwerksschächte gesetzt wurden. Im Falle eines optischen Laufwerks wie CD-ROM oder Brenner, findet sich zudem auf der Front noch ein Hochglanz polierter Druckknopf, welcher beim Betätigen dann exakt auf die Auswurftaste des Laufwerks drückt. Die herausfahrende Lade des Laufwerks drückt dann die Blende nach unten und die CDs lassen sich wechseln.
So simpel die Idee erscheint, sie bringt dennoch Einschränkungen mit sich. Diese Konstruktion ist definitiv nur auf Standard designte Laufwerke ausgerichtet. Wer beispielsweise über ein DVD- / CD-Laufwerk verfügt, dessen Lade über ein z.B. nach unten ablaufendes, geschwungenes Design verfügt, der kann dies in diesem Gehäuse nicht verwenden. Die Lade würde beim Ausfahren gegen die Halterung der Blende stoßen und die Funktion verweigern. Diese Laufwerke sind allerdings eher die Aushnahme, Standard DVD- / CD-Laufwerke sind im QBIC EQ3702 problemlos zu betreiben.
Absolut keine Probleme gibt es bei der Blendenfunktion des Floppy-Schachtes. Dieser wird mittels einer Kurzhub-Drucktaste betätigt und erlaubt, dass die Blende sich öffnet und Zugriff auf das bislang verborgene Laufwerk gibt. Sehr schön erkennen wir gerade auf diesem Bild, warum Soltek die Blenden Variante wählte, denn, seien wir ehrlich, das Floppy Laufwerk unverdeckt in dieser Front, stört in der Tat das gesamte Design.
