Intro
Lange Zeit konnte VIA wegen des Rechtsstreits mit Intel seine Chipsätze für den Pentium 4 Prozessor lediglich auf "eigenen" Platinen verbauen und vertreiben. Die Großen der Mainboardbranche hielten sich wegen der ungeklärten Rechtslage zurück und setzten ausschließlich auf die rechtlich einwandfreien Bauteile von Intel und SiS. Nach Ende des Rechtsstreits, zu Beginn des vergangenen Jahres, dauerte es eine Weile, ehe mit der neuen Generation von VIAs Chipsätzen der Markt in Bewegung kam. Inzwischen tauchen vermehrt Mainboards auf, die mit VIAs PT800 mit einkanaligem Speicherinterface und PT880 als DualChannel Version ausgestattet sind.
![MSI PT880 Neo vs. MSI 865PE Neo2-P [VIA PT880 vs. Intel i865PE]](/images/reviews/2004/msi_pt880-neo_865pe-neo2-p/intro.jpg)
Nachdem wir kürzlich einen ausführlichen Blick auf MSIs Implementierung der Entry-Level Plattformen auf Basis des PT800 und Intels Gegenstück, dem i848P, werfen konnten, wollten wir uns heute die "großen Brüder" ansehen. Im Testlabor interessierte uns speziell, ob der PT880 in der Praxis hält, was der Test der Referenzplattform damals versprach und sich auf Augenhöhe mit Intels Canterwood befindet. Zum MSI PT880 Neo gesellte sich das MSI 865PE Neo2-P in der limitierten Platinum Edition, welche sich laut MSI wegen spezieller Kompatibilitätstests und Ausstattung in erster Linie als hochstabile Arbeitsplattform profilieren soll und sich zudem die explizite Unterstützung für die kommenden Prescott-Prozessoren auf die Fahnen schreibt.
Unser Dank gilt an dieser Stelle MSI Deutschland für die Bereitstellung der Testmuster.
