AMD Sockel A Vorgaben und Besonderheiten der Kühlermontage
Jeder Prozessorhersteller gibt zu seinen Prozessoren an andere Hersteller gewisse Vorgaben. Zum einen davon betroffenen sind natürlich Mainboardproduzenten. Regelmäßige Leser wissen, dass wir bei Sockel 462 Motherboards immer wieder auf die Einhaltung der AMD Keepoutarea für diesen Sockel achten. Aber eben diese Keepoutarea gab AMD hauptsächlich vor, um eine Vereinheitlichung für die Herstellung von passenden Sockel A Kühlern zu schaffen.
So gliederte AMD die Region um den Sockel herum in 3 Zonen. Eine, in welcher sich absolut keine Bauteile befinden dürfen, eine, in welcher Bauteile von lediglich 3,81 mm Bauhöhe verwendet werden dürfen (Bereiche rechts und links vom Sockel), sowie eine Region, in welcher Bauteile mit maximaler Bauhöhe von 10,16 mm platziert werden dürfen. Manche Hersteller zeichnen die erwähnten Bereiche auch auf den Mainboards ein.

Schaut man sich diese Zonen unter vorgenanntem Link einmal an, so wird schnell klar, dass gerade die Vorschrift in der zweiten genannten Zone, verhindern soll, dass Kühlkörper, welche rechts und links über den 55 mm breiten Sockel hinausragen, nicht mit Mainboardkomponenten in Kollision geraten, oder gar auf diesen aufliegen. Nun, in vielen Fällen halten sich die Mainboardproduzenten recht nahe an diese Vorgaben, doch auch für die Kühlerhersteller sieht AMD Vorgaben vor und dort trifft man die Einhaltung eher selten an, insbesondere wenn es um so genannte Highend Modelle geht.
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Kühlervorgaben
AMD
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| Abmessungen
(Länge x Breite x Höhe) [mm] |
63
x 80 x 64 |
| Auflagefläche
Kühlerplatte Minimum / Maximum [mm] |
46
x 46 / 48 x 48 |
| Abstand
Sockelkerbe zur Einrastposition [mm] |
16 |
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Klammeranpressdruck
2 Punkt / 6 Punkt Klammer maximal
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5,443
- 10,886 / 13,607 [Kg]
12-24 LB / 30 LB
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| Gewicht
maximal [Gramm] |
300 |
| Wärmeleitpad
[mm] |
25
x 25 |
| Länge
Stromkabel mindestens [cm] |
20,32 |
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Luftdurchsatz
[m³ / h]
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26,88
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Wir erkennen schnell, dass es genaue Informationen gibt, welche AMD bezüglich Aufbaus eines Kühlkörpers vorsieht. Wir können vorwegschicken, dass im Bereich des Luftdurchsatzes und der Länge des Stromkabels sich keiner unter unseren Kandidaten befand, welcher den Empfehlungen nicht folgte.
Über den Sinn und Zweck eines Wärmeleitpads und insbesondere seiner korrekten Positionierung auf der Kühlerfläche, mag man geteilter Meinung sein. Wir fanden den einen oder anderen Hersteller, welcher sein Produkt mit einem Wärmeleitpad auslieferte. Die Qualität der verwendeten Pads, hier waren es eher Pasten, war durchaus gut und es spräche im Prinzip nichts gegen die Verwendung. Die Fangemeinde sagt den Pads im allgemeinen aber eher schlechtere Leistungen nach, verglichen mit hochwertiger Paste. Eigentlich tobt hier ein Glaubenskrieg, welcher schlicht um 1-4 °C Temperaturunterschied entstand und in Zeiten entbrannte, in welchen Pads guter Paste definitiv nachstanden.
Den deutlichsten Nachteil müssen wir Wärmeleitpads im Segment der Wiederverwendbarkeit aussprechen. Ist ein Kühler mit einem solchen, vorinstallierten Wärmeüberträger einmal installiert, ist er damit für einen etwaig zweiten Montageeinsatz unbrauchbar geworden. So ging der Trend bei den Kühlerherstellern dazu über, den Produkten Pasten beizulegen, welche in Mengen dimensioniert sind, die für teils mehr als 10 fache De- und spätere Montage des Kühlers ausreichend sind.