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Die Zeit steht nicht still und gerade in der Hardwareszene entsteht gerne der Eindruck, dass sie nur so dahinrast. Aber in der Tat gelten in dieser Branche ganz andere Maßstäbe. Was gestern noch topaktuell war, gehört heute mitunter schon zum alten Eisen. Bedenkt man, dass beipsielsweise VIAs KT266A Chipsatz die ersten Monate dieses Jahres noch State of the Art und eine HighEnd Plattform für AMD Prozessoren war, so gilt dies mittlerweile "nur" noch für dessen Nachfolger, den VIA KT333. Erste Muster dieses Chipsatzes konnten wir auf der diesjährigen Cebit ergattern und seit unserem ersten KT333 Roundup sind knappe 5 Monate vergangen.
Dabei sollte man doch eigentlich annehmen dürfen, dass die Zeit auch Reife für ein Produkt mit sich bringt. Anfängliche Fehler werden erkannt und beseitigt, die bestmöglichste Performance wird ausgelotet und seitens des Herstellers durch BIOS Updates realisiert. Aber auch hardwareseitig wirken sich Änderungen möglicherweise positiv aus. Nehmen wir uns beispielsweise die Kombination der KT333 Northbridge mit VIAs VT8235 Southbridge, was wir erstmals vor wenigen Wochen vorstellen durften und sich als hervorragende Kombination erwies.
Und auch wenn dies alles sich vernünftig liest, ab sofort, oder besser gesagt in Bälde gehört der VIA KT333 Chipsatz auch zum alten Eisen, denn der KT400 ist da. VIA kündigte Mitte August, ein wenig überraschend, dann doch seinen neuen Chipsatz an. Überraschend, weil anfängliche Informationen der Präsentation von etwa Oktober sprachen. Und es dauerte natürlich auch nicht lange, bis die Mainboardhersteller dann ihre entsprechenden Produkte ankündigen und so wollen wir Euch heute diesen neuen Chipsatz, verbaut auf dem ASUS A7V8X, vorstellen.
![ASUS A7V8X [VIA KT400]](/images/reviews/2002/asus_a7v8x/intro.jpg)
ASUS bleibt mit der Namensgebung dabei überwiegend ihrer bisherigen VIA-Mainboardserie A7V für AMD CPUs treu, trennt sich aber von der bisherigen Taktangabe á la A7V266 oder A7V333 und stellt lediglich ein 8X an, was sich auf den AGP 8x Support des Chipsatzes bezieht. Ob es einen guten Grund hat, warum man hier nicht beim Speichertakt blieb, werden wir in diesem Test herausfinden.
Unser Dank gilt wieder einmal ASUS Deutschland für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testmusters, aber auch den Speicherherstellern Corsair und Mushkin, welche uns für diese, gerade im Bereich Speicher, harten Testanforderungen mit ihren derzeit schnellsten Modulen ausstatteten.