Intro
Der Grafikkarten-Spezialist nVIDIA ist auf Abwegen. So vernahm man im vergangenen Jahr die ersten Gerüchte über einen Mainboard-Chipsatz mit dem Codenamen "Crush". Der Chipsatz sollte eine integrierte Grafiklösung beinhalten, basierend auf einem GeForce2 MX Chip und einem DDR-SDRAM Hauptspeicher Interface.
Diese Eckdaten waren definitiv vielversprechend, denn beides war bei Aufkommen dieser Gerüchte noch auf der Höhe der Zeit und gleichzeitig hätte dieser Chipsatz die erste ernstzunehmende Plattform mit integrierter OnBoard Grafikeinheit für Spiele dargestellt, waren und sind solche integrierte Grafiklösungen doch meist für das Einsteigersegment bestimmt und bieten in 3D Spieleanwendungen nicht ausreichend Leistung.
![MSI K7N420 Pro [nVidia nForce 420-D]](/images/reviews/2002/msi_k7n420_pro/nforce.gif)
Im Juni 2001 war es dann offiziell. Unter dem Namen nForce stellte nVIDIA dann zwei neue Chipsätze vor, den nForce 220 und den nForce 420, welche wir seinerzeit bereits in einem kleinen Preview beleuchteten. Dennoch dauerte es noch bis zum Ende letzten Jahres, ehe erste nForce-Mainboards zu kaufen waren.
Doch nun agiert nunmehr ein fünfter Hersteller im Segment der AMD-Prozessor basierenden Chipsätze mit DDR-SDRAM Support. Gleichzeitig stellt der nVIDIA nForce den einzigsten dieser Chipsätze dar, welchen wir noch nicht von allen Seiten beleuchtet haben. Dies wollen wir heute ändern und ich schicke vorweg, dass ich subjektiv sehr gespannt auf den "neuen" war.
Mit dem K7N420 Pro schickte uns MSI einen der momentan am Markt erhältlichen Vertreter dieser Gattung ins Hause. Nicht alle Hersteller sind bislang auf den "nForce-Zug" aufgesprungen. MSI gehörte allerdings schon sehr häufig zu den Herstellern der ersten Stunde, wenn es um neue Mainboardchipsätze geht. Auch als der VIA Apollo KT266 zur Markteinführung bereitstand, war es MSI, welche mit der MSI K7T266 Pro die erste Platine ins Rennen schickte.
![MSI K7N420 Pro [nVidia nForce 420-D]](/images/reviews/2002/msi_k7n420_pro/intro.jpg)
Unser Dank geht somit an dieser Stelle natürlich an den Hersteller MSI für die Bereitstellung des Testmusters, wie auch an unseren Speicherpartner MemorySolutioN, welcher uns mit entsprechenden Mustern an Speicherriegeln zur Ausführung diverser Speichertests versorgte.


