Intro
Eigentlich war es für die regelmäßige Leser des World Wide Web schon kein Geheimnis mehr: Intel stellt hier und heute eine neue Taktklassen seiner Pentium 4 Prozessoren vor, allen voran den derzeit höchstgetakteten Pentium 4 mit 2.8 GHz mit 533 MHz FrontSideBus (QDR).
Daneben rüstet Intel auch die derzeitigen 400 MHz (QDR) CPUs mit einem 2.5 und einem 2.6 GHz Prozessor auf und schließt zum bisherig höchstgetakteten 533 MHz FSB Prozessor, dem 2.53 GHz, die Lücke zum momentanen HighEnd Desktop Modell 2.8 GHz mit einer 2.66 GHz Variante. Gegenstand unseres heutigen Testberichtes wird dabei jedoch lediglich die mit 2.8 GHz getaktete Variante sein.

Bereits eine ganze Weile gelang es Intel, sich gegenüber AMD als Lieferant der schnellsten Desktop-Prozessoren zu behaupten und so sollte es wohl auch eine Weile noch bleiben, wäre da vergangene Woche nicht AMDs vorgezogene Ankündigung ihrer Athlon XP 2400+ und 2600+ Modelle gewesen. Wir sprechen hier Absichtlich von einer Ankündigung und keiner Markteinführung, denn dieser Präsentationstag mit weltweit etwa zwei Dutzend Prozessoren dürfte man wohl eher als einen rein Marketing-wirksamen "Papierlaunch" bezeichnen. Objektiv betrachtet ist mit den vorgestellten neuen Athlon-Prozessoren wohl kaum vor Ende des kommenden Monats im Markt zu rechnen.
Die Knappheit dieser selektierten Modelle mag mit ein Grund dafür sein, warum wir heute sicher eine Vielzahl von Pentium 4 Reviews im Web erblicken werden, in welchen sich keine Vergleichsbenchmarks zum Athlon XP mit Thoroughbred Core der Bezeichnung 2400+ und 2600+ finden lassen werden. Auch wir werden - mangels das uns AMD einen entsprechenden Prozessor zur Verfügung stellen konnte - Euch aus diesem Grund diesen Vergleich schuldig bleiben müssen.
Wir beschränken daher der Fairness halber unseren Test auf den Vergleich der Pentium 4 Modelle untereinander. Es hätte denn hier sicherlich wirklich wenig Sinn gehabt, einen aktuellen und käuflich zu erwerbenden Athlon XP 2200+ mit in die Betrachtung aufzunehmen und uns damit möglicherweise noch den Vorwurf gefallen zu lassen, wir würden den Intel-Mitbewerber schlecht darstellen.
Unser Dank gilt an dieser Stelle wieder Intel Deutschland, welche uns mit den entsprechenden Testmustern für dieses Review ausgestattet haben.
