Intro
Seit Einführung des i875P "Canterwood" Chipsatzes und der i865 "Springdale" Chipsätze redet die Hardwareszene bezüglich Prozessoren und deren Chipsätze kaum noch von etwas anderem. Die zu diesen Plattformen vorgestellten Prozessoren mit 200 MHz QDR FSB sind inzwischen als 2.4, 2.6, 2.8 und 3.0 GHz Varianten erhältlich und setzten neue Maßstäbe im Bereich der Performance.
Hatte das World Wide Web im Vorfeld spekuliert, dass Intel die Einführung des Pentium 4 mit 3.2 GHz hinsichtlich des bereits gelaunchten Athlon XP 3200+ vorziehen würde, so wurden diese Gerüchte nicht bestätigt. Intel arbeitete gelassen weiter nach Plan und präsentiert, wie in internen Roadmaps schon länger gelistet, den neuen, mit 3200 MHz taktenden Prozessor am heutigen Tag. Eile war auch beim besten Willen nicht geboten, erinnert man sich an die Vorstellung des Athlon XP 3200+, welcher teils schon arge Mühe hatte, sich mit dem 3.0C GHz Pentium 4 zu messen.

Damit dürfte der heutige Leistungsvergleich gegenüber den Kontrahenten des Mitbewerbers AMD nicht wirklich neue Informationen liefern. Intel zieht schlicht die Taktschraube noch weiter an und rundet das Produktangebot nach oben ab.
Dabei wird der 3.2 GHz Pentium 4 voraussichtlich der letzte Prozessor auf dem Northwood-Kern sein, welchen Intel im Januar 2002 erstmals vorstellte. Der Nachfolger mit Codenamen Prescott, in 0,09µm gefertigt, steht schon in den Startlöchern und wird noch dieses Jahr eingeführt werden, was dem Hersteller abermals höhere Taktraten erlauben wird. Dann werden wir im Bereich Prozessor-Design auch erstmals wieder über gewisse Änderungen berichten können, denn der Kandidat unseres heutigen Tests, bietet hier natürlich keine Neuerungen. Dazu aber gleich mehr.
An dieser Stelle gilt unser Dank abermals Intel Deutschland für den Testprozessor und das entgegengebrachte Vertrauen.
