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Athlon 64 Kühlerroundup

Temperaturmessungen

Athlon 64 Kühlerroundup


Bei den zuvor gelisteten Kandidaten, welche mit einem "*" versehen wurden, brach die Temperaturmessung entweder durch einen Prime95-Fehler automatisch ab, oder wir haben die Messung manuell beendet, als wir sahen, in welche Richtung sich das Bild bewegte. Prime95-Abbrüche erfolgten automatisch bei Erreichen einer abgelesenen Temperatur zwischen 84 und 86°C. Diese Kandidaten durften dann auf einem Athlon 64 3500+ (130nm) erneut zum Test antreten:


Athlon 64 Kühlerroundup


Auf Grund unserer bisherigen Schilderungen in den entsprechenden Kapitel kam letztlich auch noch das ASUS A8N-SLI als Testplattform zum Einsatz, welches ebenfalls praxisnahe Werte liefert, aber offenbar durch eine bessere Designumsetzung und Bauteilwahl deutlich besser mit den "kleineren" Kühlern auf dem Athlon 64 4000+ zurecht kam.


Athlon 64 Kühlerroundup


Geht man von den hier angetroffenen Resultaten aus, so wären prinzipiell nur die Konstellationen Alpha & SmartCooler und Data Cooler nicht für diesen Top Prozessor geeignet. Angetroffene Temperaturen von 60°C würden auch in heißen Sommermonaten kaum 70°C überschreiten - selbst wenn, es wäre nicht sehr tragisch und der Prozessor würde es verkraften.

Aber woher weiß eben der Kühlerhersteller, auf welchem Prozessor und auf welcher Plattform sein Proukt zum Einsatz kommt? Er weiß es eben nicht. Da sich die qualitative Umsetzung von Motherboards deutlich unterscheiden kann und da sich eben auch Gehäuseaufbauten und deren Lüfterausstattung unterscheiden können, empfehlen wir die Kandiaten, welche wir auf dem Athlon 64 3500+ nachgetestet haben prinzipiell nicht auf höheren Prozessoren einzusetzen, es sei denn, man hat selbst sichergestellt, dass alle mit einfließenden Faktoren stimmig sind. 21°C Zimmertemperatur sind im Hochsommer auch in Mitteleuropa eher untypisch.

Natürlich darf diese Empfehlung nicht als der Weisheit letzter Schluß erachtet werden - es sollte als Anhaltspunkt gedeutet werden. Vergessen darf man auch nicht, dass es Prozessoren gibt, die etwas schlechter in der Leitstungsaufnahme und eben welche, die etwas besser auf diesem Bereich sind. Auch dies wirkt sich letztlich auf die Kühlung aus.



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