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IntroEs ist nun schon eine Weile her, dass wir Euch einen Testbericht zum ersten MegaPC von MSI vorstellen konnten. In der Zwischenzeit hat der Hersteller sein Betätigungsfeld deutlich erweitert und vermarktet mittlerweile längst nicht mehr nur noch Motherboards und Grafikkarten, sondern mischt gewaltig in der Multimediaszene mit. Neben Speichersticks, MP3-Playern und anderen modernen Spielereien hat MSI auch die MegaPC-Familie kräftig erweitert. Neben Modellen, die auf den Athlon XP, 64 oder Sempron setzen, bietet ein MegaPC nach wie vor ein Zuhause für den Pentium 4. Eine logische Konsequenz wäre ein MegaPC auf Basis des Centrino, was aufgrund des Auftauchens von entsprechenden Motherboards für den Desktop-Bereich nicht mehr ganz so unwahrscheinlich sein dürfte. Dennoch hat MSI noch kein solches Motherboard im Angebot, so dass noch einige Zeit ins Land gehen wird, falls es bei MSI überhaupt geplant ist, den stromsparenden Hybriden aus Pentium III und 4 im Desktop-Segment einzusetzen. Wie dem auch sei, hier und heute geht es jedenfalls um einen MegaPC für den Pentium 4 auf Basis des Springdale-Chipsatzes (i865) von Intel.
Es dürfte für Barebone-Fans klar sein, dass es in diesem Segment natürlich auch klare Marktführer gibt, welche en Gros in der Entwicklung die Nase vorn haben dürften. Da jedoch immer mehr Hersteller Barebone-Systeme in ihr Angebot aufnehmen, um diese MiniPC-Nische zu füllen, haben es die neuen schwer und müssen sich schon etwas einfallen lassen, um die Kunden von ihrem Produkt zu überzeugen. Im Review des ersten MegaPC von MSI erwartete uns ein durchaus ansehnliches Multifunktionstalent, dem wir aber noch einige Schwächen attestieren mußten. So war die eingebaute Lüftersteuerung zwar sehr dynamisch, machte sich aber mit nicht überhörbarem Geräusch bemerkbar. Das größte Manko war seinerzeit der fehlende TV-Out des kleinen Rechenwürfels: Denn was soll ein "Wohnzimmer-PC" eben dort, wenn kein Anschluss zur Wiedergabe des Bildes auf dem Fernseher vorhanden ist. Dies konnte seinerzeit durch die Verwendung einer TV-Out-Zusatzkarte von MSI umgangen werden. Tat man dies, so mußte man aber auf die Verwendung einer AGP-Grafikkarte verzichten, da der beim ersten MegaPC verbaute Chipsatz nur entweder eine externe Grafikkarte oder den TV-Out ansteuern konnte. Nun haben moderne Grafikkarten oft einen TV-Ausgang, so dass sich dieses Problem schnell relativiert. Wie der aktuelle MegaPC für den Pentium 4 damit umgeht, werden wir euch im folgenden Artikel zeigen. Technische Daten und LieferumfangIm Gegensatz zum letzten MegaPC Prüfling bekamen wir diesesmal kein komplett vorkonfiguriertes System für unseren Test. Im Karton fand sich der MegaPC nebst Zubehör - eben der exakte Lieferumfang, wie er den Kunden nach dem Kauf erwarten dürfte. Laufwerke wie Festplatte, Brenner usw. fehlten also, was aber nicht darüberhinweg täuschen soll, dass es die Computer der MegaPC-Reihe nach wie vor in vorkonfigurierter Form im Handel gibt. In folgender Tabelle wurde der komplette Inhalt des gelieferten Kartons aufgelistet:
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