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Plextor PX-716A

Überprüfen der Brennqualität (Fortsetzung)

Neben den Jitter- und Betagraphen gibt es beim Plextor PX-716A eine neue Funktion, über die der Vorgänger noch nicht verfügt: Der TA-Test. Bei diesem Test wird graphisch veranschaulicht, wie weit die geschriebenen Strukturen vom Soll abweichen:


Plextor PX-716A


Dieses Bild zeigt, dass Stukturen verschiedener Solllänge tatsächlich voneinander trennbar sind und auch die Spitzen dort sind, wo sie sein sollen. Entsprechend bewerten die PlexTools das Ergebnis mit "exzellent". Hierbei wurde der Innenbereich einer Taiyo Yuden DVD-R überprüft. Der Test kann im Innenbereich, Mittelbereich und Außenbereich von DVDs - und im Falle zweischichtiger Medien - auf beiden Schichten ausgeführt werden. Das heißt natürlich, dass beim Durchführen dieses Tests kleine schlecht gebrannte Bereiche nicht auffallen! Da ein solcher Test nur ein paar Sekunden benötigt, ist er als "Schnelltest" aber durchaus brauchbar, insbesondere da schlechte Brände meistens außen schlecht sind, und nur selten zwischendrin kleine schlecht gebrannte Bereiche auftreten. Hier noch der Test des Außenbereiches der gleichen DVD:


Plextor PX-716A


Das nächste Bild zeigt den Außenbereich einer Ritek 1x DVD-R (RITEKG01), die vor über 2 Jahren in einem Pioneer DVR-A03 gebrannt worden ist:


Plextor PX-716A


DVDs haben noch sehr viele weitere Eigenschaften, die z.B. DVD-Player zum stottern oder anderem Fehlverhalten bringen können, die mit Hausmitteln nicht überprüfbar sind. Auch wenn alle Tests gut ausfallen, eine Garantie dafür, dass eine bestimmte DVD auf einem bestimmten schlechten Lesegerät funktioniert, kann man trotzdem nicht geben.

CDs verfügen über zwei (AudioCD) bzw. drei (Daten-CD) Stufen der Fehlerkorrektur, die C1, C2 und C3 genannt werden (auch C1, C2 und CU). Auch die in diese Fehlerkorrekturstufen aufgetretenen Fehler lassen sich mit dem Plextor PX-712A/716A (ebenso wie mit dem Plextor Premium) überprüfen. Bei CDs sollten dabei Fehler ausschließlich in der ersten Korrekturstufe auftreten. Genau wie bei DVDs sollten diese zumindest einigermaßen gleichmäßig verteilt sein.

In diesem Test werden wir für DVDs PI-Fehler, also PIE, PI-Failures, also PIF, Jitter und Asymmetrie auslesen. Damit die Ergebnisse vergleichbar bleiben zu früheren Tests, werden die Fehlerscans mit dem Plextor PX-712A gemacht. Ein Vergleich von Ergebnissen beider Plextor-DVD-Brenner mit ein paar wenigen DVDs wird am Ende noch geführt.

Es dauert etwa 153 Minuten, alle diese Tests auf einer DoubleLayer DVD+R auszuführen, und etwa 84 Minuten für eine einschichtige DVD. Jede gebrannte DVD zu überprüfen ist für den normalen Nutzer also recht langweilig. Allerdings ist es durchaus sinnvoll, z.B. ein Medium aus jeder neuen Packung einmal zu überprüfen.

 Lesen von CDs/DVDs

Wir werden mit dem Testlaufwerk eine CD-R, eine CD-RW, eine einschichtige Daten-DVD, eine zweischichtige Daten-DVD, eine zweischichtige CSS-verschlüsselte Video-DVD sowie je eine DVD von jedem beschreibbaren Format einlesen. Ebenso wird überprüft, wie sich das Laufwerk mit Un-CDs schlägt.

 Begriffe

Eine kurze Erklärung zu technischen Begriffen, wie "DVD+R" und "DVD-R" befindet sich in diesem Glossar



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