BenQ DW1655 vs. Lite-On SHW-16H5S

Intro

Obwohl mit der Geschwindigkeit das Ende der Fahnenstange (beinahe) erreicht ist, erscheinen immer mehr neue Brenner auf dem Markt, die sich in ihrer Spezifikation immer weniger voneinander unterscheiden. Ein DVD-Brenner kann sich heutzutage also nicht mehr auf Grund noch größerer Zahlen auf der Verpackung durchsetzen, sondern am ehesten durch Qualität von der Konkurrenz abheben. Die immer länger werdenden Listen unterstützter Medientypen oder neuer Technologien entfernen bei einigen Nutzern wohl eher den letzten Rest an Klarheit.

Diesmal treten zwei DVD-Brenner gegeneinander an, die zwar keine Unterstützung für DVD-RAM beinhalten, dafür aber mit LightScribe-Fähigkeit ausgestattet sind. Eine kurze Einführung in LightScribe findet sich im Review des BenQ DW1625.


BenQ DW1655 vs. Lite-On SHW-16H5S


In der Spezifikation sind sie sich sehr ähnlich: DVD±R werden 16x geschrieben, DVD+RW 8x, DVD-RW 6x, DVD+R DL 8x, DVD-R DL 4x, CD-RW 48x. Nur bei CD-RW liegt der BenQ mit 32x vorne, gegenüber dem Lite-On mit 24x. Dass Zahlen nicht viel Aussagen zeigte sich bei fast jedem Test, und irgendetwas ging immer schief, insbesondere das Brennen des einen oder anderen Rohlings.

Ob der Unterschied im Alltag größer ist als der Unterschied auf dem Papier wird sich im Laufe dieses Tests zeigen.

Fernab der Marken LG, NEC oder Plextor, um nur einige Hersteller zu nennen, welche bislang bei uns bereits vermehrt auf den Prüfstand traten, war uns natürlich daran gelegen, auch einmal Produkte der Hersteller BenQ und Lite-On in unser Testfeld zu schicken. Zu unserer Überraschung erhielten wir seitens der offiziellen Pressestellen nicht einmal eine Rückantwort auf unsere E-Mail-Anfrage - das mindeste was die Höflichkeit im Prinzip vorsieht.

Um dennoch die beiden aktuellen Produkte der Hersteller präsentieren zu können, haben wir diese kurzerhand erworben - es ist damit natürlich auch grundsätzlich auszuschließen, dass man auf selektierte Muster trifft.

Unser Dank geht an dieser Stelle abermals an Verbatim, welche uns auch für diesen Test mit Rohlingen ausstattete.


Qualität und die Jagd nach dem perfekten Brand

Das Testverfahren ändert sich natürlich nicht wesentlich. Von den im Test verwendeten Rohlingsorten abgesehen läuft der Test genauso ab wie der des Plextor PX-716A und des Asus DRW-1608P. Im Review des Plextor PX-716 ist auch eine ausführlichere Erklärung zur Interpretation der Qualitätstests zu finden.

Noch einmal kurz zusammengefasst sollte PIE nicht über 280 steigen, PIF sollte nicht über 4 Steigen, wobei bei letzterem einzelne Spitzen höherer Werte nicht problematisch sind. Beta, auch Asymmetrie genannt, sollte zwischen -5% und +15% liegen, geringe Überschreitungen dieses Bereiches sind aber unproblematisch. Selbst mit Medien, deren Beta-Werte bei -12% lagen, konnten wir keine Abspielprobleme feststellen. Problematisch sind dagegen dicht aufeinander folgende große Sprünge.

DVD±R - Medien, die nur für 4fache Geschwindigkeit vorgesehen sind, werden nicht mehr getestet, wie schon zuvor im Test des NEC ND-4550A und des Asus DRW-1608P2S. Neu hinzugekommen sind diesmal CMC 8x DVD+R ebenso wie Ricoh 8x DVD+R DL.

Da es sich um LightScribe-Brenner handelt, wird auch die Genauigkeit des LightScribe-Druckes überprüft. Dazu wird ein LightScribe-Medium (Verbatim 52x CD-R) zweimal mit dem gleichen Motiv bedruckt.



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