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Layout und LieferumfangI. Gigabyte GV-RX19X512VB-R4 (ATI Radeon X1900XTX) Natürlich setzt das derzeitige Gigabyte Topprodukt mit ATI Chipsatz auf den X1900XTX und verspricht von Hause aus damit schon höchste Performance. Aber dennoch kann auch Gigabyte die Herkunft seines Produktes nicht verschleiern, selbst wenn man auf den üblichen Lüfter ein eigenes Logo und eine eigene Grafik aufklebte: es bleibt, wie bei allen Anbietern, ein Referenzdesign.
Ebenso sind dann die Ein- und Ausgänge der Karte identisch. Das doppelte Slotblech beherbergt zwei DVI-Ausgänge und einen TV-Out - im Falle der Gigabyte Karte auch einen TV-In, umgesetzt durch einen ATI Rage Theater Chip.
Dieser liefert - setzt man vernünftige, externe Software zur Aufzeichnung ein - durchaus brauchbare Resultate, was wir aber in einem späteren Kapitel noch einmal detailliert ansprechen werden. An dieser Stelle allerdings der Hinweis an die CrossFire Fans: der Rage Theater Chip funktioniert im Dual-Betrieb Betrieb nicht. Die 644 Gramm Gewicht, welche die Karte auf die Waage bringt, resultieren fast ausschließlich durch das wuchtige Kühlkonzept, weshalb überhaupt eine Zwei-Slotlösung notwendig wird.
Dabei setzt auf dem in 90nm Strukturgrößen gefertigten X1900XTX Chip von ATI eine Kupferplatte auf, welche die Temperaturen über ein Gemisch aus Aluminium (Trägermaterial) und Kupfer (Fins) mit integrierter Heatpipe abführen. Wärmeleitmittel ist auch hier üblicherweise Silberpaste. Alles in allem eine durchaus gut durchdachte Lösung, bis eben auf den 60 mm Lüfter, welcher unter Last durch permanente Wechsel in den Drehstufen versucht, den Chip unter etwa 90°C im Betrieb zu halten. So erinnert uns das Unterfangen doch ein wenig an Intels erste Prescott-Modelle in 90 nm Fertigung und den damit verbundenen Lärmpegel. Die Gigabyte GV-RX19X512VB-R4 hält keine Überraschungen bei Chip- oder Speichertakten parat. Im 2D-Betrieb takten Chip und Speicher mit 521 / 594 MHz und unter 3D-Last erhöhen sich die Werte auf die üblichen 650 / 775 MHz.
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