Intel Core 2 Duo – Teil 3

Intro

Der frühe Abend neigt sich dem Ende und der Autor hat seinen ältesten Sohn mit Wilhelm Buschs Max und Moritz zu Bett gebracht. Bereits während des Vorlesen schweifen die Gedanken bei Zeilen wie „dieses war der erste Streich…“ unweigerlich ab und lassen an die bislang noch offenen, doch aber in Aussicht gestellten Tests, zum Intel Core 2 Duo denken. Wir hatten pünktlich zur offiziellen Vorstellung der neuen Intel Prozessoren unseren Technik und Benchmark Parcours abliefern können – auf Grund vorgezogenen Daten zur Veröffentlichung der Artikel blieb uns jedoch keine Zeit alle Bereiche unserer Testparcours, bzw. auch den Segmenten, auf welche wir ebenfalls ein Augenmerk richten wollten, ausreichend Zeit zu schenken. Darum endete unser Artikel mit dem Hinweis „Fortsetzung folgt“.

Nach einem Stück Ingenieurskunst taten wir das dann auch und präsentierten als zweiten Artikel in der nie geplanten Conroe-Serie die Leistungsaufnahme, wobei wir reale Messungen der tatsächlichen CPU Leistungsaufnahme präsentierten und damit überprüften, ob die von Intel genannten Zahlen tatsächlich der Realität entsprechen. Aber auch dort stellten wir weitere Tests in Aussicht, wissend, dass wir noch immer nicht viele Fragen zu den neuen „Intel-Überfliegern“ geklärt hatten.

Um aus den neuen Intel Prozessoren keine Odyssee an Artikel zu machen, entschlossen wir uns, diese Tests nun im dritten Teil endgültig zum Abschluss zu bringen. Seitens Intel wurde uns angekündigt, dass man die kleineren Prozessoren – E6400 und 6300 – zu gegebenem Zeitpunkt an die Presse weitergeben wollte um entsprechende Tests durchführen zu wollen. Sicherlich ein durchdachter Schachzug im Marketing, der den Namen der neuen Modelle weiter in die Köpfe der Anwender brennen will, doch dauerte uns diese Aussicht nun doch einen Moment zu lange, insbesondere, da die CPUs problemlos im Markt erhältlich sind und so haben wir zum Abschluss unserer Testserie der Core 2 Duo CPUs einen E6400 käuflich erworben. Doch ist die Taktrate und Cache-Größe nicht das einzige, was uns noch zum finalen Status unserer Artikel-Serie fehlte.



Nicht nur E6400 und E6300 werden also heute von Belang sein, sondern eben auch Fragen, ob es denn wirklich der teuere DDR2-800 Speicher sein muss, um Performance mit einem Core 2 Duo zu erreichen, ob die Latenzen oder eben auch Zwei-Kanal-Speicher-Betrieb eine wesentliche Rolle spielen. Auch waren wir bislang nicht auf die Themen Übertaktung und Kühlung und auch insbesondere Lautstärke eingegangen.

Gerade der letzte Punkt fand sich in manchen Artikel zum Conroe angerissen wieder und es wurde hier und dort von deutlicher Lärmkulisse gesprochen. Da kommt dem Autor erneut Wilhelm Busch in den Sinn mit seinen Worten „doch wehe, wehe wenn ich an das Ende sehe“. So wollen wir hier und heute, mit diesem Artikel, das vorläufige Ende unserer Core 2 Duo Tests vorstellen und natürlich auch alle unsere weiteren Erfahrungen, die wir nicht einfach in den Raum werfen wollten, sondern nachgeprüft mit Zahlen untermauert präsentieren möchten. Und ob die literarischen Zitate dieser Einleitung nun letztlich einen Belang bekommen werden – ob gar Conroe sich im Ergebnis als Max oder Moritz in dem einen oder anderen Fall darstellen wird – das wird unser Artikel sicherlich klären.

Einen Dank richten wir an dieser Stelle an www.ichbinleise.de, welche uns kurzfristig bei den Kühlungs- und Übertaktungstests mit bei uns nicht vorhandenen Mustern ausgeholfen haben.



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