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AMD Radeon HD 3850 [RV670]

Technik

Radeon HD3870 Radeon HD3850 Radeon HD2900Pro GeForce 8800GT
Codename RV670 RV670 R600 G92
Fertigung 55 nm 55 nm 80 nm 65 nm
Transistoren 666 Mio. 666 Mio. 700 Mio. 754 Mio.
Taktrate Chip 775 MHz 670 MHz 600 MHz 600 MHz
Taktrate Shader 775 MHz 670 MHz 600 MHz 1500 MHz
Speichertakt 1125 MHz 830 MHz 800 MHz 900 MHz
Speichertyp GDDR4 GDDR3 GDDR3 GDDR3
Typische Speichergröße 512 MB 256 MB 512 MB 512 MB
Speicheranbindung 256 bit 256 bit 512 bit 256 bit
Shader Recheneinheiten 320 (64x Vec5) unified Shader 320 (64x Vec5) unified Shader 320 (64x Vec5) unified Shader 112 unified Shader
Typ Shadereinheiten Vec5 (Co Issue 1:1:1:1:1) Vec5 (Co Issue 1:1:1:1:1) Vec5 (Co Issue 1:1:1:1:1) Skalar (1 Komponente)
Fähigkeiten pro Shadereinheit MADD MADD MADD 1 MADD + 1 MUL
Texture Mapping Units (TMU) 16 16 16 56
Raster Operation Einheiten (ROP) 16 16 16 16
Shader-Model-Version 4.1 4.1 4.0 16
DirectX-Version DirectX 10.1 DirectX 10.1 DirectX 10 DirectX 10
PCIe-Version 2.0 2.0 1.1 2.0

Schon an den Eckdaten des RV670 ist erkenntlich, dass es sich bei diesem Chip um einen Die-Shrink des R600 im 55-nm-Fertigungsprozess handelt. Bezüglich der Anzahl an Recheneinheiten steht der RV670 dem R600 dementsprechend in Nichts nach und verfügt über 320 Streamprozessoren (64 Vec5-ALUs), 16 Texture-Mapping-Units (TMUs) und 16 Raster-Opertations-Einheiten (ROPs). Allerdings kommt es bei der Speicheranbindung zu Einschränkungen und so verfügt der der RV670 lediglich über ein 256 bit breites Interface zur Anbindung des Speichers. Im Gegenzug kommt aber auch höher getakteter GDDR3- (Radeon HD 3850) bzw. GDDR4-Speicher zum Einsatz. Eine Strategie, welche wir zuletzt bereits bei NVIDIAs GeForce 8800 GT beobachten konnten.

AMD Radeon HD 3850 [RV670]


Jedoch weist AMD in seinen Präsentationen darauf hin, dass gegenüber der HD 2000-Serie ein verbesserter Speichercontroller zum Einsatz kommen soll. Die Verbindung aus diesem und den höheren Taktraten soll damit eine gleiche Leistung zum Takt der HD 2900 ermöglichen.

Gänzlich neu bei der HD3800-Serie ist die Unterstützung von DirectX 10.1. Hierfür müssen die Grafikkarten die Anforderungen des Shader Model 4.1 erfüllen. Gegenüber DirectX 10 ist zum Beispiel nun die Unterstützung von mindestens 4x Antialiasing Pflicht. Zusätzlich müssen hierbei die Sample-Postitionen programmierbar sein. Es wurden auch noch weitere Mindestanforderungen etwas enger spezifiziert und kleinere Features hinzugefügt. Der Unterschied zwischen DirectX 10 und DirectX 10.1 ist allerdings insgesamt als klein einzustufen und kein Grund zur Sorge für Anwender die sich erst kürzlich DirectX-10-Hardware gekauft haben. Im schlimmsten Falle dürfte in wenigen Spielen das ein oder andere "Eye-Candy" nicht zu sehen sein. Zudem wird DirectX 10.1 erst mit dem Service Pack 1 von Windows Vista Einzug erhalten, welcher für das erste Quartal 2008 geplant ist. Natürlich preist AMD dennoch die derzeitigen Möglichkeiten und Features entsprechend an — während Mitbewerber NVIDIA diese nun erst einmal für weniger wichtig erachtet.

AMD Radeon HD 3850 [RV670]


Des Weiteren handelt es sich bei den Modellen der Radeon-HD3800-Serie um Grafikkarten nach dem PCI-Express-2.0-Standard. Die höhere Bandbreite ist hierbei für Grafikkarten im Einzelbetrieb wohl eher irrelevant, könnte sich aber beim Betrieb von mehreren Grafikkarten durchaus positiv auswirken. An diesem Punkt wären wir bei einer weiteren Neuerung angekommen: CrossFireX zum parallelen Mehrgrafikkartenbetrieb. So ist es mit der neuen CrossFire-Version nun möglich bis zu vier Grafikkarten im CrossFire-Verbund zu betreiben und diese auch separat voneinander zu takten. Auf diesen Punkt muss derzeit aber nicht näher eingegangen werden, ist er schließlich ein Bestandteil weiterer AMD-Produkte, die es erst noch vorzustellen gilt.

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