Nachrichten Testberichte Downloads Forum Preisvergleich
|
Technische Daten (Fortsetzung)IV. Raster-Operation-Einheiten Am Ende der Pipeline stehen die Raster-Operatoren, die sich beim R600 in vier ROP-Cluster aufteilen. Auf jeden ROP-Cluster kommen hierbei vier Alphablender. Bezüglich Z/Stencil-Tests kann der R600 im Vollausbau 32 Pixel pro Takt überprüfen.
Weitere Neuheiten gibt es beim Antialiasing zu vermelden. So schließt ATI in diesem Punkt zum Konkurrenten NVIDIA auf und bietet nun ebenfalls einen 8x Multisampling-Modus. Die Antialiasing-Modi werden hierbei als programmierbar propagiert, worunter AMD versteht, dass die Sample-Positionen der verschiedenen Modi per Treiber geändert werden können. Ebenfalls neu sind die sogenannten Custom-Filter-Antialiasing-Modi (CFAA), welche wohl – trotz unterschiedlicher Funktionsweise - als Antwort auf NVIDIAs CSAA angesehen werden kann. Da wir derzeit allerdings über kein Testmuster der HD2000-Serie verfügen und somit keine eigenen Qualitätsprüfungen durchführen können, behalten wir uns eine genauere Beleuchtung des CFAA für spätere Tests vor. V. Tesselation-Einheit Nicht gänzlich unerwähnt soll die programmierbare Tesselation-Einheit, bleiben, welche bei der kompletten Radeon HD 2000 Reihe zum Einsatz kommt. AMD integriert mit dieser Einheit ein Feature, welches erst in zukünftigen DirectX-Versionen Einzug erhalten wird. Aus diesem Grund, und auch weil NVIDIA keine vergleichbare Funktionseinheit bietet, dürfte die Tesselation-Einheit in naher Zukunft im Spiele-Bereich aber wohl eher von geringfügiger Relevanz sein. Grundsätzlich beschäftigt sich die Tesselation mit der Zerlegung von Polygonen. Auf diese Weise können grobmaschige Poylgon-Netze über mathematische Zusammenhänge in sehr feinmaschige Netze mit mehreren kleineren Poylgonen übergeführt werden. VI. Radeon HD 2000 goes Multimedia Wie bereits an der neuen Namensgebung gut zu erkennen ist, setzt auch AMD mit der Radeon HD 2000 Serie auf das derzeitig äußerst beliebte Marketing-Stichwort „High Definition“. In erster Linie assoziiert der Hersteller hiermit den Unified Video Decoder (UVD), welcher - wie das Pendant Purevideo von NVIDIA – den Dekodierungsprozess auf die GPU auslagert und somit die Wiedergabe von hochauflösenden Videos (HD DVD, Blu-Ray) auch auf Systemen mit schwächeren Prozessoren ermöglicht. Entgegen Purevideo bietet der UVD neben H.264/AVC auch volle Unterstützung für den VC1-Codec. Ein weiterer deutlicher Fingerzeig in Richtung Multimedia ist die integrierte Soundlösung, welche alle Produkte der Radeon HD 2000 Reihe gemeinsam haben. Zwar handelt es sich hierbei nicht um ein Novum im Grafikkarten-Bereich, allerdings muss man bis zu den Anfängen von NVIDIAs Chipentwicklung (NV1) zurückgehen um eine vergleichbare Grafik-Sound-Kombination zu finden. Vor allem für HTPCs könnte dieses Feature in Verbindung mit den kleineren Radeon HD 2400 oder HD 2600 Karten eine durchaus interessante Lösung darstellen. FazitWie sich die einzelnen Vertreter der Radeon HD 2000 in den Benchmark-Parcours schlagen, bleibt abzuwarten. Aber vor allem die Einsteiger (Radeon HD 2400) und Mittelklasse-Produkte (Radeon HD 2600) erscheinen zumindest auf dem Papier als durchaus interessante Produkte. Dank Fertigung im 65 nm Prozess in Kombination mit einer geringeren Anzahl an Recheneinheiten scheint sich der Stromhuger (zumindest laut AMD-Angaben) bei Radeon HD 2400 und HD 2600 deutlich in Grenzen zu halten.
Des Weiteren steht man mit dem Unified Video Decoder den konkurrierenden NVIDIA-Produkten in nichts nach und bietet mit einer integrierten Soundlösung ein Feature, mit welchem die Konkurrenz nicht aufwarten kann. Allerdings werden Radeon HD 2400 und HD 2600 erst Ende Juni erhältlich sein, wenn sie sich denn nicht verspäten ... Tests der Radeon HD 2900 XT: [ls], 14.05.2007 Diesen Artikel im Forum diskutieren. |
Vorherige Seite |
Zum Anfang |
Preisvergleich
Top 5 Testberichte
Top 5 Nachrichten