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AMD Radeon HD2000-Serie im Test

Layout AMD HD2900XT

Unser Muster der HD2900XT stammt hier nicht original von AMD, sondern von MSI. Doch das tut der Sache nichts ab – letzten Endes haben wir es mit einer Referenzfertigung zu tun, welche ausschließlich durch den MSI-Aufkleber unterschieden wird.


AMD HD2000-Serie im Test


Das derzeitige AMD-Topmodell will sich offiziell nur mit einer NVIDIA GeForce 8800GTS „streiten“, was sie später auch darf. Entgegen zu den kleineren HD-Modellen ist die Karte Zwei-Slot-Design ausgerichtet. Im Ergebnis belegt diese Karte nach dem Verbau also zwei Steckplätzte im Mainboard, so wie man das bislang von allen Grafikkarten im High-End-Segment kennt.

Der Kühler, bzw. dessen Lüfter verhält sich zeitweise unauffällig, in manchen Fällen dann aber wieder lautstark. Wie auch bei den kleineren Karten, wird der Lüfter geregelt – was über den Treiber erfolgt und mal mehr und mal minder gut funktioniert.


AMD HD2000-Serie im Test


Während die kleinen HD2400- und 2600-Karten gänzlich ohne zusätzliche Stromversorgung auskommen, verlangt die HD2900XT gleich zwei zusätzliche Anschlüsse. Dabei handelt es sich aber nur um einen – derzeit etablierten – 6-Pin-Anschluss für PEG, welcher von den modernen Netzteilen auch geboten wird. Beim zweiten Anschluss ist eine 8-Pin-Buchse angebracht worden.

Weder in der aktuellen Spezifikation für Netzteile, noch in der aktuellen ATX-Spezifikation 2.2 wird ein solcher Anschluss beschrieben. Es darf angenommen werden, dass man evtl. in der kommenden ATX 2.3-Spezifikation etwas entsprechendes dazu finden mag.

Im Ergebnis teilte AMD lediglich mit, dass dieser 8-Pin-Anschluss notwendig wird, wenn man übertakten möchte. Solange man lediglich einen 6-Pin-PEG-Stromanschluss an diese 8-Pin-Buchse anschließt, bleibt das Übertaktungsmenü des Treibers verborgen. Allerdings wurde an anderer Stelle auch vermeldet, dass zum Crossfire-Betrieb ebenfalls ein 8-Pin-Stecker im Anschluss stecken muss. Die beiden zusätzlichen Pins sind nur auf Masse geschaltet, was einer stabileren Stromversorgung beitragen soll, aber nicht, wie mancherorts vermutet, die Grafikkarten mit mehr Strom versorgen.



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