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USB Card-Reader Roundup

Intro

Wenn man heute durch einen Elektronik-Discounter schlendert muss man praktisch schon acht geben, dass man nicht über Flash-Speicher-Produkte stolpert. Seien es USB-Sticks, Flash-Speicherkarten oder gar Kartenlesegeräte, dazu muss man in den Discount-Märkten im Fachbereich nicht einmal gesondert nachfragen. An allen Ecken prangern Preisschilder welche in permanenter Eigenkonkurrenz stehen. Und sollte man sich letzten Endes für ein Produkt entschieden haben, so wird man an der Kasse in einen erneuten Zwiespalt gezogen, findet sich dann dort erneut ein ähnliches Angebot, dieses mal noch ein paar Euro billiger.

Dass man bei USB-Sticks oder Flash-Karten durchaus erhebliche Leistungsunterschiede antreffen kann, das haben wir in bisherigen Testartikeln aufgezeigt. Stellt sich also die Frage ob dies bei Kartenlesegeräten anders ist – oder stellt sich vielleicht die Frage, warum man überhaupt ein Kartenlesegerät benötigt? Der Autor selbst gibt unumwunden zu, selbst schon ein solches Schnäppchen, trotz Ermangelung irgendeines Bedarfs, erworben zu haben – nur weil es doch so günstig war.

Prinzipiell können Kartenlesegeräte durchaus ihre Daseinsberechtigung aufweisen. Immer wieder trifft man täglich auf Flash-basierende Elektronik-Geräte. Flash-Speicherkarten finden sich in Mobiltelefonen ebenso, wie in Digitalkameras. Ist der Freund zu Besuch und hat den neusten, coolsten Klingelton auf seinem Handy und man verfügt über keine USB-Kabel oder Bluetooth-Technik zur Übertragung der begehrten Datei, so könnte sich ein Card-Reader durchaus als höchst praktisch zeigen.


USB Card-Reader Roundup


Dann hätten wir noch den Markt der Digitalkameras. Diese werben heute mit immer höheren Auflösungen und in höchster Qualität kann ein Bild schnell viele MByte groß ausfallen. Ist der Chip in der Kamera träge oder gar noch auf USB 1.0 Niveau, so kann die Übertragung einer Vielzahl von Fotos sich durchaus als langatmige Tortur erweisen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist die Sony DSC R1 Kamera – eine unter Hobby- und Semiprofessionellen-Fotografen höchst geschätzte Bridge-Kamera. Mit runden 10 Millionen Pixel und Raw-Modus durchaus kein Modell, dass dazu da ist, Fotos in kleinstem Qualitätsformat zu schießen. Aber hat man denn einmal 100 Fotos auf dem Gerät und will die mittels dem mitgelieferten USB-Kabel übertragen, so stellt man schnell fest, dass die schnelle Speicherkarte in der Kamera doch keine Abhilfe am langsamen Übertragungsmodus schaffte.

Also her mit dem Multi-Card-Reader, welcher doch nur wenige Euro kostet und USB 2.0 fähig ist. Damit sollte man dem Problem doch Herr werden – oder doch nicht? Wir haben im heutigen Test einigen neueren Modelle an Card-Readern „unter die Haube“ geschaut, allerdings als Referenzen auch ein gewisses Sammelsurium an Readern antreten lassen, welche sich über eine Weile hinweg in der Redaktion eingefunden haben. Durchaus recht schnell wird sich die Spreu vom Weizen trennen.





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