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Corsair Flash Voyager GT

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Es bleibt dabei, dass USB-Sticks in der Szene durchaus ein unbeachtetes Objekt darstellen. Dies mag auch schlicht nichts verwerfliches sein, denn letztlich bleibt derzeit das Haupteinsatzgebiet auch weiterhin der Austausch oder mobile Transport von Dateien. USB-Sticks starten dabei inzwischen in Preisklassen von wenigen Euro und schmerzen den Geldbeutel der Anwender wenig. Ungeachtet ist hierbei der Umstand der Leistungsfähigkeit. Ob man nun einen schnellen, oder eben einen langsamen Vertreter der Szene erwischt, das stört die wenigsten Anwender. Woher die Leistung und eben die Unterschiede bei Flash-Speicher-Produkten rührt, das haben wir im Technikteil dieses Artikels dargelegt. Und wen es letzten Endes nicht interessieren mag, mit welcher Performance das eigene Gerät arbeitet, dem mag unter Umständen dieser Artikel auch nicht weiter hilfreich erscheinen.

Wir hatten in vergangenen Tests erklärt, was es mit Geschwindigkeitsbezeichnungen à la 133x bei Flash-Speicher-Produkten auf sich hat. Diese Geschwindigkeitsangabe richtet sich an der 1x-Nennung von CD-Laufwerken aus, welche mit 150 KB/s bei einfacher Geschwindigkeit gleich zu setzen ist. Waren im vergangenen Jahr die 166x-Modelle noch die schnellsten Vertreter im Bereich von Flash-Speicher, stellten die Hersteller auf der diesjährigen CeBIT bereits die Top-Produkte mit 200facher Geschwindigkeit vor.


Corsair Flash Voyager GT


Wie gesagt, es mag so manchen kalt lassen, dass die Übertragungsraten eine gewisse Zeit für sich in Anspruch nehmen, doch im Jahr 2007 gibt es nun eine weitere Änderung. Windows Vista ist am Markt und wird in die gleiche Kerbe schlagen, in welcher bisherige, namhafte Vertreter von Flash-Produkten schlugen: nämlich dass Flash-Produkt eben nicht gleich Flash-Produkt ist und auf die Unterschiede versuchen aufmerksam zu machen.

Windows Vista ReadyBoost möchte hierbei die "möglichen" schnellen Zugriffszeiten von Flash-Speichern dazu nutzen, dass das System durch Caching-Funktionen von solcher Performance profitiert. Ein "geeigneter" USB-Stick, an solchem System angeschlossen, soll schnellere Bootzeiten und schnellere Zugriffe auf häufig benutzte Dateien ermöglichen. Doch eben um diese Möglichkeiten zu erfüllen, bedarf es wirklich schnellem Flash-Speicher und natürlich auch gewissen Voraussetzungen, die Microsoft vorgibt. Flash-Speicher, insbesondere USB-Sticks, könnten im Windows Vista Alltag also durchaus an Bedeutung gewinnen – aber eben immer nur dann, wenn die Performance und die Eckdaten stimmen.

Nun hat sich Corsair mit ihrer Flash-Voyager-Serie noch nicht einmal dem Thema Windows Vista verschrieben, doch nach den Erfahrungen mit der letzten Flash-Voyager-Serie des Herstellers, erkennen wir gewisse Marschrichtungen in der Neu-Orientierung der Produktgattung. Die schnellen Modelle der Serie hören ab sofort auf den Namenszusatz "GT" und treten in schwarz-rotem Gewand an.



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