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FSB1333: Bandbreiten CPU und SpeicherBislang haben wir im Core 2 Segment Vertreter mit einem FSB800 und einem FSB1066 erblicken dürfen. Die nun neu erscheinenden, bisher fünf Prozessoren mit FSB1333, bieten hier eine Steigerung der Bandbreite, wie im Folgenden dargestellt: Dagegen stellen sich zurzeit die DDR2- und DDR3-Speichermodelle, die meist im Zwei-Kanal-Speicherbetrieb laufen wie folgt: Im Zwei-Kanal-Speicherbetrieb würde sich die Busbreite von 64 Bit auf 128 Bit erhöhen — die Berechnung sähe wie folgt aus: Und nachstehend dann gleich noch die Berechung für DDR2-667: Streng genommen, könnte man daraus ableiten, dass ein Konstrukt aus aktuellen FSB1333 Prozessoren, welche über eine Bandbreite von 10600 MB/s verfügen, mit einem Paar aus zwei DDR2-667-Modulen im Zwei-Kanal-Speicherbetrieb, eine optimale Konstellation darstellen, das Konstrukt aus zwei DDR2-533-Modulen aktuelle FSB800 Prozessoren bestens bedient. Die Praxis zeigt aber, dass der Einsatz von schneller taktenden Modulen — z.B. der DDR2-800 Gattung, durchaus noch Vorteile mit sich bringen können. Woher rührt das? Es rührt daher, dass diese Angaben nur ein theoretisches Maximum unter bestmöglichen Konstellationen darstellen — möglichst nur mit Page Hits, in gerade geöffneten Zellen des Speichers. Das entspricht nicht wirklich der Praxis, wenngleich Prozessorhersteller hier mit Sprungvorhersagen und anderen Techniken versuchen, das Optimum zu erreichen. Leider Gottes sind die Informationen nur allzu oft an Stellen im Speicher hinterlegt, auf welche nicht unbedingt im ersten Zug zugegriffen wird und wie bei einem Buch, bei dem man irgendwann eine Seite umblättern muss — und damit Zeit beim Lesen verliert — muss das System dann auch irgendwann in einer anderen Speicherzelle, gar in einem anderen Speicherslot sich auf die Suche nach Daten machen. Die Bandbreite hinkt damit also ein wenig, aber die Taktsteigerung kann dann wohl doch entgegen wirken. Aus unseren Erfahrungen — immer auch abhängig von den Latenzen, mit welchen Speichermodule arbeiten — zeigt sich eine Konstellation aus DDR2-667 mit einem FSB1066-Prozessor als sehr gute Wahl, in Verbindung mit DDR2-800-Speichern sind durchaus noch mehr Vorteile zu erzielen. DDR2-1066 grenzt hier doch dann schon eher an "Overkill", reagiert von Fall zu Fall aber immer noch. Nichts desto trotz wollen wir der Vollständigkeit halber die derzeit am Markt erhältlichen Taktungen ebenfalls noch rechnerisch darstellen, dabei alle im Zwei-Kanal-Speicherbetrieb: Und seit den P35-Chipsätzen gibt es nun im Desktop-Bereich auch noch DDR3-Hauptspeicher, auf dessen Besonderheiten wir in der Technik im genannten Artikel eingegangen sind. Die Speicherbandbreiten zeigen sich hier erst einmal wie folgt:
Aus vorgenannten Erläuterungen heraus darf man an dieser Stelle schon schlussfolgern, dass die Konstellation eines FSB133-Prozessors mit DDR3-1333-Speicher vermutlich nur noch wenig Leistungsplus bieten wird, auch wenn die Bandbreiten, die sich errechnen wirklich beeindruckend sind. Die spätere Praxis wird auch hierzu Informationen liefern.
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