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MSI Grafikflaggschiffe: NX8800 Ultra-OC und RX2900XT

Leistungsaufnahme im Überblick

Die nachstehenden Messungen zeigen den Verbrauch des gesamten Systems, beschrieben im Kapitel Testumgebung.


MSI Grafikflaggschiffe: NX8800 Ultra und RX2900XT


Man darf ohne weiteres festhalten, dass die Modelle GTX, Ultra und XT als Energieschleudern bezeichnet werden dürfen. Dabei zeigt eben die Radeon XT nicht die vergleichbare Performance zu den genannten Topmodellen, welche in der gleichen Strom-Liga spielen. Vielmehr ist sie mit der 8800 GTS zu vergleichen, welche in unserem Vergleich über 80 Watt weniger Strombedarf unter 3D-Last verlangte.

Die MSI NX8800 Ultra-OC richtet sich mit ihrem Verbrauch ganz offensichtlich noch am aktuellen Standard der PCI-Express-Spezifikation aus. 150 Watt dürfen über die beiden zusätzlichen 6-Pin Anschlüsse auf dem Grafikboard aufgenommen werden, zusätzliche 75 Watt erlaubt der PEG-Steckplatz selbst. Das ist daraus abzuleiten, dass die HD2900XT von AMD eine TDP-Angabe von 215 Watt besitzt - damit gerade einmal 10 Watt unterhalb den Spezifikationsgrenzen und die MSI OC-Variante sich noch unterhalb der RX2900XT schlagen kann. Wir sehen aber, dass die (instabilen) Taktsteigerungen bereits zu einer Leistungsaufnahme führen, die jener der HD2900XT in nichts nachstehen.

Auch an dieser Stelle muss klar darauf hingewiesen werden, dass aktuelle Netzteile, selbst mit 600 Watt-Nennung, bei einem SLI oder CrossFire-Betrieb, schnell von solchen Konfigurationen überfordert sein könnten. Ein weiteres Indiz für Energieverschwendung.

Noch ein Hinweis zu den Idle-Werten der HD2600XT. Die hohen Werte resultieren aus einem Treiberfehler auf Seiten AMD. Hierbei wird der Takt im Lastfreien Zustand für Speicher- und Kernfrequenz nicht herabgesetzt.



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