Praxiserfahrung GeForce 8800 GT

Intro

Kaum ein Produkt wurde in den letzten Monaten dieses Jahres so heiß in Foren und unter Freunden, ja gar Kollegen der Presse diskutiert, wie NVIDIAs GeForce 8800 GT. Mit der Einführung dieser Karte hat der Hersteller endlich wieder die bislang klaffenden Performance-Lücke zwischen High-End-Grafik und Mainstream geschlossen. Zwar starten die Angebote derzeit noch immer bei ca. 210 Euro, doch bleibt Fakt, dass diese Karten derzeit ohne weiteres auch 8800 GTS-Karten mit 640 MByte Speicher übertrumpfen können und hier und da — je nach Auflösung — sich nicht einmal mehr sehr weit weg von GeForce 8800 GTX Modellen bewegen. Und da flüssiger als flüssig eben überflüssig bedeutet, ist die 8800 GT derzeit das Produkt der Begierde in der Gamerszene — zumindest, wenn man noch auf den Geldbeutel achten möchte.

Nichts desto trotz werden erste Stimmen laut, dass das Single-Slot Design doch vielleicht zu laut zu Werke gehen könnte — die Regelstufen des kleinen Lüfters zu gering eingestellt sind und die Karte mit ihren knapp 90 Grad vielleicht eines zu frühen Todes sterben könnte. Es kursieren Gerüchte, dass durch das Entfernen des aufgebrachten Wärmeleitpads und der Ersatz dessen durch gute Wärmeleitpaste deutlich geringere Temperaturen erzielt würden.

Fragen, welchen wir uns kurzfristig einmal annehmen wollten, woraus letzten Endes dieser Artikel entstand, der sich nun auch insbesondere einmal detailliert mit der Lautstärke der 8800 GT befassen wird.

Praxiserfahrung GeForce 8800 GT


Grundsätzlich haben wir in unserem Artikel bereits angesprochen, dass der 50-mm-Lüfter in Mitten des neuen Kühlkonstruktes durchaus Potential zur Lärmentwicklung besitzt — im Test in seinen hinterlegten Regelstufen aber praktisch nie wirklich aufdringlich wurde. Der Umstand, dass NVIDIA Temperaturen bei etwa 85 bis 90 Grad für unbedenklich hält, sollte erst einmal als Fakt dienen. Im Treiber wurde ein Schwellwert von 100 Grad hinterlegt. Bei dessen Erreichen wird dieser kleine, erst einmal unscheinbare Lüfter alles unternehmen, damit diese Temperaturen nicht überschritten werden. Aber auch darunter regelt der Treiber die Drehzahl des Lüfters. Ein Grenzwert — welchen wir in den Test feststellen konnten, dürfte bei ca. 85 Grad liegen. Im Vergleich zum Idle-Modus dreht der Fan dann schon schneller. Auch 90 Grad scheint eine nicht gewünschte Stufe zu sein, so dass der Treiber auch hier in die Regelung eingreift.

Das NVIDIA-Tool nTune bietet in seiner aktuellen Version lediglich die Option der Temperaturüberwachung — dabei zeigt es die Drehzahlen noch nicht korrekt an. Dazu gibt es derzeit noch keinerlei Eingriffsmöglichkeiten auf die Drehzahl, geschweige denn auf die Taktraten.

Artikel Index:  



Jetzt kostenlosen HT4U.net-Newsletter abonnieren

* indicates required