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Rund um den G80-Chip angeordnet, sind die 12 Speicherchips der GeForce 8800 GTX zu erkennen. Bei genauerer Betrachtung des Bildes fällt noch ein zweiter Chip nahe dem Slotbech ins Auge, auf welchen wir im folgenden zurückkommen werden.
Das Herzstück aller heutigen Testkandidaten: Der G80-Chip, oder besser gesagt, dessen Heatspreader. Wie bereits aus der Welt der CPUs gut bekannt, ist auch der Die der GeForce 8800 GTX und GTS mit einem solchen „Hitzeverteiler“ bedeckt.
Bei den Speicherchips handelt es sich sowohl bei der ASUS EN8800GTX, als auch bei der MSI NX8800GTX um 512 Mbit Chips aus dem Hause Samsung. Die genaue Bezeichnung der Chips lautet K4J52324QE-BJ1A. Leider führt der Speicherhersteller bisweilen noch keine Informationen zu diesen Chips auf seiner Webseite. Die XFX GeForce 8800 GTX musste unsere Redaktion leider vorzeitig verlassen, weshalb wir aus Zeitgründen von einer Demontage des Kühler absahen und somit nicht verifizieren konnten ob auch hier der gleiche Speicher verbaut wurde. Zieht man Informationen anderer Seiten heran, so scheint allerdings auch die XFX-Karte beim verwendeten Speicher keine Ausnahme darzustellen – warum auch, sind die Karten doch alle vom gleichen NVIDIA-Partner gefertigt worden.
Wie bereits angeschnitten, verfügt die GeForce 8800 neben dem G80 noch über einen weiteren Chip. Dieser Chip mit der Bezeichnung NVIO ist hierbei in erster Linie für die Bildausgabe zuständig. Dementsprechend sind RAMDAC (analoge Signale; VGA-Anschluss) und TMDS-Transmitter (digitale Signale, DVI-Anschluss) nicht mehr direkt in der GPU integriert sondern finden in diesem Chip ein neues Zuhause. Im Hinterkopf muss man hierbei behalten, dass der G80 bereits ohne den NVIO-Prozessor 681 Millionen Transistoren zählt. Da auch bei der Anzahl an Transistoren in einem Chip irgendwann eine obere Grenze erreicht ist, scheint NVIDIA gezwungen gewesen zu sein den Ausgabefunktionen einen separaten Chip zu widmen. |
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