AMD Radeon HD 4670 im Test

Grafikkarten | 10.09.2008, 06:01

Intro



Einige Wochen ist es her, seit AMD mit den ersten Vertretern der Radeon HD 4000-Familie in Form der Radeon HD 4850 und Radeon HD 4870 auf den Markt kam. Etwas später trat man mit der Radeon HD 4870 X2 auch am oberen Ende dem Marktführer NVIDIA wieder mit einem interessanten Produkt entgegen. Davor lag eine lange Strecke, in der die AMD-Vertreter, und vorher die noch eigenständigen ATI-Produkte, bestenfalls im Mittelfeld relevant waren und sich ausschließlich über den Preis verkauften.

Bild: AMD Radeon HD 4670 im Test

AMDs 4000-Serie führte mit interessanter Performance und mit durch 55 nm-TSMC Fertigung verglichen zum Wettbewerb niedrigen Herstellungskosten für die Grafikprozessoren dazu, dass der Endkunde heute günstiger denn je an ansprechende Grafikleistung auch bei höheren Auflösungen kommt. Konsequenterweise konnte AMD seither deutlich im Markt zulegen.

Nach der 4800-Familie dehnt AMD heute das Produktspektrum nach unten aus, um auch hier die Käufer von den Vorteilen der 4000er-Serie zu überzeugen. Damit soll der Druck auf NVIDIA weiter erhöht werden, will man doch preislich auf Höhe einer GeForce 9500 einsteigen, trotzdem ein deutliches Leistungsplus liefern und selbst teureren Grafikkarten das Wasser abgraben.

Als erster Hinweis auf dieses Unterfangen kann die Erkenntnis dienen, dass AMD der 4600-Serie die gleiche Anzahl Stream-Prozessoren mit auf den Weg gibt, die in der 3000-Generation noch dem oberen Ende in Form der 3800-Produkte vorbehalten waren.

Trotzdem musste auch AMD ein wenig auf die Kosten achten und so entspricht die 4600-Serie nicht vollständig der 3800-Serie. Um einordnen zu können, wo sich der Neuankömmling im Markt zwischen den etablierten Produkten einordet und ob es wirklich mehr fps für den Euro gibt als im Wettbewerb, haben haben wir eine Radeon HD 4670 ins Testlabor gebeten.

Das Testmuster in Form einer Referenzkarte stammt direkt von AMD, wofür wir uns recht herzlich beim Hersteller bedanken.