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ASUS EN9600GT (NVIDIA GeForce 9600 GT)

Intro

21. Februar 2008 — die Gerüchte behielten also Recht: NVIDIA stellt den ersten Spross seiner GeForce 9-Familie in Form der GeForce 9600 GT vor. Die letzten Tage und Wochen verrieten im Vorfeld schon recht viel über mögliche Eckdaten und Spezifikationen. Einige davon haben sich dann in der Tat bewahrheitet. Die 9600 GT trägt die NVIDIA interne Bezeichnung D9P und das "P" steht als Abkürzung für Performance. Allerdings scheinen diese Bezeichnungen auch ein wenig verwirrend, letzten Endes trug die GeForce 8800 GT das Merkmal D8P und bewies in den Tests, dass ihr dieser Zusatz auch gebührte.

Die GeForce 9600 GT wird dabei von NVIDIA als direkter Kontrahent zur AMD Radeon 3850 angesiedelt, was uns NVIDIA im Gespräch auch noch einmal bestätigte. So sollten Preis und Leistung also vorrangig den gehobenen Mainstream-Bereich ansprechen und die kürzlich vorgestellte GeForce 8800 GS ablösen. Nach Abverkauf der begrenzten Stückzahl an 8800 GS Karten wird es keinen Nachschub seitens des Herstellers mehr geben. Unser Test zur GeForce 8800 GS, aber auch zur AMD Radeon HD 3850 zeigten deutlich, dass man es hier mit interessanten Produkten zu vernünftigen Preisen zu tun hat. Diesen Beweis muss die GeForce 9600 GT heute erst einmal antreten.

ASUS EN9600GT (NVIDIA GeForce 9600 GT)


Wir werden die offenen Fragen anhand einer Retail-Grafikkarte von ASUS, der EN9600GT, zu klären versuchen. Dabei schicken wir vorweg, dass ASUS hier, wie schon bei der 8800 GS auf ein eigenes Kühlerkonstrukt setzt, was nicht dem NVIDIA Referenzkühler entspricht. Letzterer ist offenbar identisch zu jenem der bisherigen GeForce 8800 GT-Serie und neigt — je nach Lastzustand — schon einmal dazu lauter zu werden. Das von ASUS gewählte Modell bleibt hingegen in allen Lastzuständen gleichbleibend angenehm.

Offenbleibende Fragen, wie zum Beispiel ein SLI-Verhalten oder die Lautstärke des Referenzkühlers und vielleicht auch noch andere Dinge, wollen wir in den kommenden Tagen klären. Fakt ist, dass uns das Muster der Karte leider nur einen Tag vor der offiziellen Vorstellung erreichte. NVIDIA selbst war zu unserer Überraschung in Ermangelung ausreichender Muster nicht in der Lage uns mit einer Referenzkarte auszustatten. Woher die unerwartete Knappheit rührte bleibt dahingestellt. Leider sahen wir uns wieder einmal mit einem zu knapp angesetzten Grafikkartenlaunch konfrontiert, welchen wir im Hause mit mehreren Mitarbeitern gleichzeitig schultern mussten.

Was wir heute aber definitiv klären können, ist, wie es um die Leistung der GeForce 9600 GT bestellt ist, auch unter hohen Auflösungen. Dazu können wir zeigen, wie sich der Stromverbrauch verhält, wie sich unser ASUS Modell hinsichtlich etwaiger Reserven für Overclocker zeigt und natürlich, ob sich an der Lautstärke dabei was ändert. Genügend Stoff also für einen interessanten Artikel.

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