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Gigabyte GV-NX88T512HP TurboForce (NVIDIA GeForce 8800 GT in eigenem Design)

Intro

Standen die letzten Tage unter dem Stern der NVIDIA GeForce 9600 GT, was die Berichterstattung anbelangte, so sollten zwischenzeitlich die meisten Fragen zum Thema durchweg geklärt sein. Geklärt haben wir unter anderem auch, dass eine GeForce 9600 GT zwar ein interessantes Einsteigerprodukt ins gehobene Mainstream-Segment darstellt, dennoch nicht im Ansatz in der Lage ist, die Leistungsfähigkeit einer GeForce 8800 GT zu gefährden oder gar deren Daseinsberechtigung in Frage zu stellen. So wenden wir uns wieder anderen Produkten zu und dabei einem sehr interessanten Modell einer 8800 GT aus dem Hause Gigabyte.

Der Markt bei Grafikkarten ist bekanntermaßen hart umkämpft. Da die meisten Hersteller häufig nur noch aus Kostengründen auf Referenzkarten des Chipherstellers (AMD oder NVIDIA) zurückgreifen, buhlt man um die Gunst des Käufers in aller Regel mit anderen Mitteln. Gängige Mittel sind hier andere Kühlkonstruktionen, Lieferumfang oder eben Preis. Es scheint für die meisten Grafikkartenhersteller, selbst wenn sie eigene Entwickler und eigene Fertigungen besitzen, finanziell einfach nicht lukrativ zu sein, eigene Boardumsetzungen zu betreiben und so bedient man sich eben solcher Mittel zur Unterscheidung vom Mitbewerber.

Seit einer Weile sind ASUS und Gigabyte bereits im Mainboardsegment an einem Punkt angelangt, an welchem man sich teils durch Bauteilqualitäten zu überbieten versucht – alles unter dem Deckmantel des „besseren Overclocking“ – und diese Dinge dann als Feature mit ins Marketing einfließen lässt.

Mit der Gigabyte GV-NX88T512HP (TurboForce) schlägt Gigabyte etwas in gleiche Kerbe, doch hat dabei doch einige Überraschungen parat.

Gigabyte GV-NX88T512HP TurboForce


In der Tat präsentiert hier Gigabyte ein völlig selbstständiges Design zur GeForce 8800 GT, welches nicht nur deutlich vom Referenzdesign abweicht, sondern setzt zudem tatsächlich auf Bauteilqualitäten anderer Güte. Gleichzeitig – auf der Welle des GreenIT reitend – präsentiert der Hersteller eine 8800 GT-Version, welche im 2D-Betrieb die Taktraten absenken kann, ein Umstand, welchen man bei NIVIDIA-Karten seit einer Weile vermisst.

Man nehme dazu noch einen Zalman-Kühler und taktet Chip und Speicher von Hause aus hoch, strebt keine zu hohe Preisgestaltung an und schon hat man möglicherweise die Wunderwaffe im heißumkämpften Grafikkartenmarkt parat.

Aus diesen Zeilen wird sicherlich schon deutlich, dass unser Hauptaugenmerk im Test nicht auf der Leistungsfähigkeit und damit Benchmarks liegen wird. Wie sich 8800 GT Grafikkarten, auch übertaktete schlagen, das haben wir in vergangenen Test bereits hinreichend beleuchtet. Wir wollen heute sehen, ob Gigabytes Investitionen in ein eigenes PCB und die beworbenen Bauteilqualitäten Sinn machen.

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