Gigabyte GV-NX88T512HP TurboForce - Nachschlag gefällig?

Intro

Zwar hatten wir vor einigen Tagen erst einen umfassenden Artikel zur Gigabyte NX88T512HP Turboforce präsentiert, doch haben wir durch Leserhinweise und Anfragen unsere Tests noch einmal aufgenommen.

Das wesentlichste Merkmal dieser Gigabyte GeForce 8800 GT ist natürlich das eigenständige Design, welches überdeutlich von 8800 GT-Karten im typischen NVIDIA Referenzdesign abweicht. Gigabyte weißt zudem darauf hin, dass man zum eigenen PCB auch hochwertige Bauteilkomponenten verwendet hat. In diesem Zusammenhang wirbt man dann mit den von Hause aus höheren Taktraten.

Keinerlei Werbung betreibt der Hersteller hingegen mit dem Umstand, dass man vermutlich als einziger Hersteller einer 8800 GT mit Taktratenabsenkungen im 2D-Betriebszustand arbeitet. In unserem Haupttest zur Karte stellten wir gar teilweise deutliche Energieersparnis fest, welche wird erst einmal an der Taktabsenkung und an dem großen, leistungsfähigen Zalman-Kühler festmachten.

Gigabyte GV-NX88T512HP TurboForce - Teil 2


Doch so ganz korrekt war unsere Annahme nicht. Gigabyte tut hier noch weitere Dinge, auf welche wir im folgenden Kapitel eingehen wollen.

So groß das Lob an Gigabytes Produkt auch war, so herb war die Kritik bezüglich der Lautstärke des Zalman-Modells. Dass gute Kühlleistung heute nicht zwingend mit hoher Lautstärke einhergehen muss, sollte inzwischen praktisch allen Herstellern klar sein. Nichts desto trotz kommt ein ungeregelter Lüfter zum Einsatz, welcher anhaltend mit knapp 2,5 sone im Betrieb lärmt.

Auch Regelstufen hat Gigabyte nicht in der Firmware hinterlegt, so dass der Boardstromanschluss permanent mit 12V den Lüfter ansteuert. Sicherlich hätte es hier eines entsprechenden LPCs bedurft, um solch eine Regelung umzusetzen, doch stellt sich die Frage, warum Gigabyte bei dieser Materialschlacht, die man bei der NX88T512HP betrieb, auf einen solchen Chip verzichtet hat. Wie dem auch sei – es gibt natürlich auch im Handel Zubehör, mit welchem man dem Radau zu Leibe rücken kann. Diesen Punkt wollten wir ebenfalls noch untersuchen.

Letzter, bislang im vergangenen Artikel noch nicht geklärter Punkt bezieht sich auf den Bereich des Übertaktens. Gigabyte bietet mit seinem Gamer HUD Utility eine OC-Tool, welches gar auch erlaubt die Kernspannung der GPU anzuheben – ein Umstand welchen man bei anderen GeForce 8800 Modellen ebenfalls nicht findet. Für Extreme-Overclocker finden sich im Web einige Anleitungen, wie man eine Spannungsmodifikation (Voltage-Mod) an seiner Grafikkarte vornehmen kann – bei Gigabyte genügt es am Schiebregler zu spielen.

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