Gigabyte GV-NX96T512HP TurboForce (GeForce 9600 GT in eigenem Design)

Intro

Bereits unser Artikel zur Gigabyte GV-NX88T512HP TurboForce sorgte für Aufsehen und sehr viel Feedback – gar soviel, dass wir einen Nachtest starteten. Gigabyte zeigte mit diesem Muster das erste auf dem Markt verfügbare, wirkliche Eigendesign einer GeForce 8800 GT und setzte dabei nicht nur auf Änderungen beim Kühlkonstrukt. Das gesamte Board-PCB, vom Aufbau bis hin zu den Bauteilen und Wandlern war komplett geändert. Zudem schickte NVIDIA die Karte mit Taktabsenkungen in den Markt, einen Umstand, welchen man bislang gar auch noch bei den aktuellen GeForce 9-Karten von NVIDIA weiterhin vermisst. Ungeachtet all dieser Umstände bot Gigabyte über ihr eigenes Tool dann auch noch die Option für Übertakter, dass die Chipspannung verändert werden konnte.

Vor wenigen Tagen erreichten uns die Informationen, dass Gigabyte gleiches nun mit einer GeForce 9600 GT umgesetzt hat. Doch Papier ist bekanntlich geduldig und die Praxis ist von Interesse. Wir dürfen damit heute, vermutlich exklusiv hierzulande, den ersten Test der Gigabyte GV-NX96T512HP TurboForce präsentieren und wir dürfen vorwegschicken, dass Gigabyte abermals keine Ingenieurskosten scheute und wieder abseits des NVIDIA Referenzdesigns agiert.

Gigabyte GV-NX96T512HP TurboForce


Ob Gigabyte beim letzten Versuch in Form der GeForce 8800 GT vielleicht mehr Marketing hätte betreiben sollen, sei dahin gestellt. Zu wenigen war bewusst, was Gigabyte dort geschafft hatte. Aber sicher – so unser Urteil – war der Umstand, dass man bei diesem Produkt auf eine Lüftersteuerung hätte setzen sollen. Gigabyte geht diesen Vorwurf mit der NX96T512HP von komplett anderem Standpunkt an: warum überhaupt Lärm?

Die NX96T512HP TurboForce begrüßt uns nun nicht nur in komplett passivem Design – absolut Lüfterlos also – zudem gibt Gigabyte auch wenig auf die NVIDIA Taktraten der GeForce 9600 GT und liefert ihre passiv gekühlte Variante mit 720 MHz GPU- und 1000 MHz Speichertakt aus. Ein mutiges Unterfangen, welches aus unserer Sicht mehr als nur einen kurzen Blick wert war.

Und so wollen wir heute im HT4U.net-Labor herausfinden, was tatsächlich unter der Haube dieses aufgebohrten Mittelklasse-Produktes steckt: viel Marketing oder wirklich ein Stück Ingenieurs-Kunst? Wir versprechen einen durchaus höchst interessanten Test.

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