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Fazit: HerstellerspezifischGeCubes Radeon HD 3650 hebt sich zuerst mit einem 1 GB großen Grafikspeicher hervor. Dafür kostet die DDR2-Variante mit 67 Euro etwas mehr als das Gegenstück von Sapphire. Nutzen kann die Karte aus dem größeren Speicher so gut wie keinen ziehen, zumindest nicht in Einstellungen, welche für die Karte in irgendeiner Weise relevant wären. Als positiv ist der zusätzliche HDMI-Ausgang auf dem IO-Shield (neben DVI- und VGA-Ausgang) zu erwähnen. Allerdings sind HDMI- und VGA-Ausgang nicht gleichzeitig nutzbar. Negativ bleibt bei diesem Modell vor allem der nicht geregelte Lüfter der Karte in Erinnerung. Der Lüfter ist durchaus als laut zu beschreiben und keinesfalls für geräuschempfindliche Anwender geeignet. Die HIS Radeon HD 3650 iSilence III ist mit einem Preis von knapp unter 90 Euro die teuerste Karte im Testfeld. Der Lieferumfang ist ordentlich, lediglich die fehlende S-Video-Verkabelung könnte Anwendern mit TV-Geräten ohne digitalen Eingang stören. Leider bereitete uns die passive Kühlung einige - derzeit noch nicht geklärte - Probleme, weshalb ein stabiler Betrieb mit dieser Karte nicht möglich war. Nach Rücksprache mit HIS, wie auch deren Ingenieuren geht man von einem Defekt unseres Testmusters aus. Eine Austauschkarte erreichte uns leider nicht mehr bis zum Redaktionsschluss, wird aber unmittelbar nach Eintreffen geprüft und wir berichten dann zeitnah über die Resultate. Update - 04.Juni.2008Das Austauschmuster von HIS bereitete in unserem Nachtest keinerlei Probeleme mehr bezüglich der Temperaturentwicklung. Die Temperaturen erreichten selbst auf unserem offenen Teststand ohne nennenswerte Luftzug keine bedenklichen Temperaturen unter Last (maximal 85° C). Rund 20 Euro günstiger als das HIS-Pendant, dafür allerdings aktiv gekühlt, ist die MSI R3650-T2D512-OC. Das OC im Namenskürzel kann bei einem lediglich minimal höheren GPU-Takt (+25 MHz) vernachlässigt werden. Der Lieferumfang ist für diese Preisklasse durchaus gut, einzig ein fehlender HDMI-Adapter dämpft hier ein wenig unseren Optimismus. Deutlich schwerwiegender dürfte für viele potenzielle Käufer aber die fehlende Lüftersteuerung sein. Der Lüfter dreht durchgehend auf einem Niveau, ist dabei zwar nicht störend laut, für Silent-Systeme aber sicherlich nicht geeignet. Die Sapphire Radeon HD 3650 aus unserem Testfeld setzt auf DDR2-Speicher, wodurch auch ein günstiger Preis von ca. 50 Euro resultiert. Wie bei der MSI-Karte gibt es beim Lieferumfang auch hier nur den fehlenden HDMI-Adapter anzukreiden. Der Lüfter der Karte weiß indes besser zu überzeugen, als bei der MSI-Variante. Schade ist hier lediglich, dass der Lüfter nach einmaliger Belastung nicht mehr in den ursprünglichen IDLE-Modus zurückkehrt. Ansonsten weiß die Lautstärke der Karte durchaus zu überzeugen. Kommen wir zum Einzelfazit der ersten wirklichen Low-Budget-Karte, der GeCube Radeon HD 3450. Wie bei der GeCube Radeon HD 3650 findet man auch hier einen HDMI-Ausgang wieder. Zusammen mit dem Dual-Link-DVI-Ausgang sind also zwei vollwertige digitale Ausgänge vorhanden. In dieser Preisklasse sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal. Deutlich weniger erfreut waren wir aber auch bei diesem Modell über die Umsetzung der aktiven Kühlung, denn abermals wurde keine Lüftersteurung integriert. Die Lautstärke des Lüfters ist dabei nicht störend, aber eben auch nicht als leise zu bezeichnen. Ein weiterer Kandidat mit RV620-Chip stammt aus dem Hause Sapphire. Die Radeon HD 3450 ist passiv gekühlt und belegt im Gegensatz zur MSI R3450-TD256H nur einen Slot. Im Gegenzug ist es allerdings auch keine Low-Profile-Umsetzung, hier muss je nach Einsatzgebiet abgewägt werden. Auch in diesem Fall ist die Kühlung ausreichend dimensioniert und auch für wärmere Tage gewappnet. Positiv hat uns des Weiteren der zweite DVI-Ausgang überrascht, alles andere als üblich in diesem Preissegment. Zwar handelt es sich beim zweiten Ausgang lediglich um einen Single-Link-Ausgang, aber dank Reduced Blanking können auch hier Monitore bis zu einer Auflösung von 1920x1200 Bildpunkten (24" Widescreen) angeschlossen werden. Auch der Lieferumfang weiß zu überzeugen. Das alles bietet die Sapphire Radeon HD 3450 bei einem Preis von 32 Euro, womit sich dieses Modell unseren HT4U-Award verdient. ![]() Ein weiteres Modell in unserem Test fand sich in Form der MSI R3450-TD256H wieder, welche mit nur ca. 30 Euro zu Buche schlägt. Die passive Kühlung der Low-Profile Karte bereitete keinerlei Probleme. In Punkto Temperatur ist hier sogar noch genügend Luft nach oben. Aus Kostengründen findet sich allerdings nur ein digitaler Ausgang auf dem IO-Shield wieder. Beim Lieferumfang verzichtet MSI auf großartige Beilagen, was angesichts des Preisniveaus aber nicht ungewöhnlich ist. Bei unserm letzten Resümee widmen wir uns der Zotac GeForce 8500 GT. Bei einem Preis von ca. 40 Euro weiß der Lieferumfang der Karte mit S-Video-Kabel und DVI-HDMI-Adapter zu überzeugen. Leider musste auch bei der Zotac Karte aus Kostengründen ein zweiter DVI- für einen analogen VGA-Ausgang weichen. Die passive Kühlung der Karte ist ausreichend, allerdings ist eine durchdachte Gehäusebelüftung in jedem Fall empfehlenswert. |
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