Qualität und die Jagd nach dem perfekten Brand
Das Testverfahren für CDs und DVDs ändert sich nicht wesentlich. Von den im Test verwendeten Rohlingsorten abgesehen läuft der Test genauso ab wie der des Plextor PX-716A und des ASUS DRW-1608P. Im Review des Plextor PX-716 ist auch eine ausführlichere Erklärung zur Interpretation der Qualitätstests zu finden.
Noch einmal kurz zusammengefasst sollte PIE nicht über 280 steigen, PIF sollte nicht über 4 Steigen, wobei bei letzterem einzelne Spitzen höherer Werte nicht problematisch sind. Beta sollte zwischen -5% und +15% liegen, geringe Überschreitungen dieses Bereiches sind aber unproblematisch. Selbst mit Medien, deren Beta-Werte bei -12% lagen, konnten wir keine Abspielprobleme feststellen. Problematisch sind dagegen dicht aufeinander folgende große Sprünge.
Zum Prüfen der Schreibqualität von Blu-Ray-Medien steht uns, wie bereits eingangs erwähnt, ein BD-Laufwerk von Lite-On zur Verfügung. Freilich handelt es sich nicht um ein kalibriertes Gerät, die Ergebnisse können also nur einen groben Eindruck vermitteln. Beim Bewerten von Fehlerraten mit BD-Medien ist dies zu berücksichtigen.
Wie auch bei DVDs sind Daten auf einer BD – fehlerkorrekturtechnisch – in Blöcken zusammengefasst, innerhalb derer Daten in einer Matrix angeordnet sind. Im Falle der BD sind die Blöcke 64 kByte groß und werden in einer Matrix aus 432 Zeilen und 152 Spalten angeordnet. Zusätzlich gibt es 64 Zeilen mit Paritätssummen, den Long Distance Code (LDC). Die Anzahl der LDC-Fehler ist eine der zur Qualitätsbestimmung relevanten Größen.
Alle 39 Spalten wird eine Spalte mit einem Burst Indication Subcode (BIS) eingeführt. Sind 2 aufeinander folgende BIS-Bytes derselben Zeile falsch, geht die Fehlerkorrektur davon aus, dass auch die Nutzerdaten dazwischen schadhaft sind. Die Spezifikation sieht vor, dass nicht mehr als 15 BIS-Fehler pro 64 kByte-Cluster auftreten. Zusätzlich sollte der Durchschnitt für LDC nicht über 15 liegen.
Testumgebung
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LG GGW-H20L [Blu-ray]
