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MSI N9600GT-T2D512-OC (NVIDIA GeForce 9600 GT overclocked)

Intro

Erst vor wenigen Tagen stellte NVIDIA ihre neue Mainstream-Version GeForce 9600 GT offiziell vor und wir konnten euch am Tag der Vorstellung einen ersten Testbericht in Form der ASUS EN9600GT liefern. Das neue Produkt schlug sich im Quervergleich zum Mitbewerb betrachtet, sehr gut und wird nur wenige Tage nach der offiziellen Vorstellung, teils schon zu Preisen von 138 Euro bei Händlern gelistet. Der angezielte Straßenpreis NVIDIAs für Standardmodelle mit 512 MByte Hauptspeicher lag bei ca. 180 US-Dollar.

Während sich unmittelbar nach Vorstellung eines neuen Produktes im Markt die Preise sehr gerne eine Weile über den eigentlich vorgeschlagenen Preisempfehlungen liegen, scheint sich dieses Mal recht schnell eine Entspannung bei den Preisen zu zeigen. Dies mag zum einen mit einer guten Verfügbarkeit der Produkte und einem breiten Angebot der verschiedenen Hersteller zusammenhängen, vielleicht aber auch daran, dass es inzwischen schon Produkte mit den unterschiedlichsten Merkmalen gibt. Hier sind einmal einige OC-Varianten zu nenen, Varianten mit anderen Kühlerkonstrukten und gar Varianten, welche mit 1 GByte Hauptspeicher werben.

Unser heutiger Testkandidat ist abermals ein Ausreißer im Hinblick auf das NVIDIA Referenzdesign. Die MSI N9600GT-T2D512-OC warten mit einem eigenen Design im Bereich Kühlerkonstrukt (Zwei-Slot) einem farbigen PCB und höheren Taktraten auf.

MSI N9600GT-T2D512-OC


Das MSI-Muster erreichte uns leider erst am Tag der Vorstellung der GeForce 9600 GT, so dass es uns zeitlich leider nicht möglich war, diese Karte noch mit in den Test aufzunehmen. Doch unser Testzeitraum zur ASUS EN9600GT war ebenfalls schon begrenzt, weshalb wir versprachen, auf die eine oder andere Frage noch einmal detaillierter eingehen zu wollen.

Dies wollen wir im heutigen Test der MSI GeForce 9600 GT nachholen. Dabei werden wir in den Leistungsvergleichen natürlich zeigen, wie stark das MSI-Produkt von den höheren Taktraten bei GPU-, RAM- und Shadertakt profitieren kann, allerdings wollen wir auch sehen, in wiefern sich der neue NVIDIA 174.12 Treiber, welcher im letzten Test lediglich bei der neuen Karte zum Einsatz kam, von unserem Referenztreiber 169.32 absetzt, welcher auf allen anderen NVIDIA-Vergleichskarten zum Einsatz kam.

SLI-Tests bleiben wir euch heute leider erneut schuldig. Grund dafür ist, dass unser zweites Muster der MSI leider einen Defekt besaß und der Austausch noch ein Weilchen dauern wird.

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