Intro
Wenn man sich heute im Notebookmarkt umsieht, dann erkennt man schnell die derzeitige Dominanz der Centrino-Produkte aus dem Hause Intel. Während alle Notebookhersteller entsprechende Produkte im Angebot haben, ist die Anzahl von Notebook-Designs auf AMD-Basis deutlich kleiner.
Diesem Umstand will AMD mit der zur Computex präsentierten Puma-Plattform entgegentreten. Erstmals nach dem Erwerb der ATI-Chipsatzsparte bündelt auch AMD seine Produkte in diesem Segment und bietet den Herstellern damit ein Referenzdesign mit zusammengehörigen Komponenten an. Anders als Intel, dessen Centrino-Paket aus CPU, Chipsatz und WLAN-Modul besteht, legt AMD die Schwerpunkte auf seine Produktpalette und bündelt CPU, Chipsatz und Grafik. Trotzdem lässt AMD den OEMs weiterhin die Wahl ggf. einen NVIDIA-Chipsatz oder eine NVIDIA-Grafik zu verbauen, so es denn gewünscht wird.

Ein bedeutender Hersteller AMD-basierter Notebooks ist MSI. Hier gibt es zahlreiche Modelle in verschiedenen Klassen. Erst jüngst auf der Games Convention bestätigte MSI sein Engagement mit diversen neuen Modellen. Als Argument für die AMD-Produkte führt MSI das Preis-Leistungsverhältnis an. So ist auf Basis einer AMD-Plattform einfach mehr Ausstattung für das gleiche Geld oder umgekehrt das Erreichen niedrigerer Preispunkte möglich.
Somit ist es also kein Zufall, dass mit dem PR211 als Puma-Vertreter ein MSI-Notebook seinen Weg in unser Testlabor gefunden hat. Das 12"-Gerät für knapp 700 Euro will keine Performancerekorde brechen, dafür aber als als handlicher Begleiter für kleines Geld seine Käufer finden. Was dieser für sein Geld bekommt, zeigt unser heutiges Review.
Wir bedanken uns bei MSI für die Teststellung.




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