Über HT4U.net | Newsletter & Service | Weblinks   RSS Feed
Los

NVIDIA GeForce 9800 GTX Roundup (MSI N9800GTX und Zotac GeForce 9800 GTX)

Technik

Eckdaten GeForce 9800 GTX GeForce 8800 GTS 512 GeForce 8800 GT GeForce 8800 GTX
Codename G92 G92 G92 G80
Fertigung 65 nm 65 nm 65 nm 90 nm
Transistoren 754 Mio. 754 Mio. 754 Mio. 681 Mio.
Taktrate Chip 675 MHz 650 MHz 600 MHz 575 MHz
Taktrate Shader 1688 MHz 1625 MHz 1500 MHz 1350 MHz
Taktrate Speicher 1100 MHz 970 MHz 900 MHz 900 MHz
Speicherart GDDR3 GDDR3 GDDR3 GDDR3
typische Speichergröße 512 MB 512 MB 512 MB 768 MB
Speicheranbindung 256 bit 256 bit 256 bit 384 bit
Shader Recheneinheiten 128 unified Shader 128 unified Shader 112 unified Shader 128 unified Shader
Typ Shadereinheiten Skalarprozessoren (1 Komponente) Skalarprozessoren (1 Komponente) Skalarprozessoren (1 Komponente) Skalarprozessoren (1 Komponente)
Fähigkeiten pro Shadereinheit 1 MADD + 1 MUL 1 MADD + 1 MUL 1 MADD + 1 MUL 1 MADD + 1 MUL
Texture-Adress-Einheiten (TA) 64 64 56 32
Texture-Filter-Units (TF) 64 64 56 64
Raster-Operation-Einheiten (ROP) 16 16 16 24
Shader-Model-Version 4.0 4.0 4.0 4.0

Bei der GeForce 9800 GTX ist es einmal mehr NVIDIAs G92-Chip, welcher zum Einsatz kommt. Wie im Falle der GeForce 8800 GTS 512 kann die GeForce 9800 GTX hierbei auf den vollen Umfang an Funktionseinheiten zurückgreifen, es wurden also keinerlei Einheiten deaktiviert. Wie unschwer an der tabellarischen Übersicht erkennbar ist, unterscheiden sich dementsprechend GeForce 8800 GTS 512 und GeForce 9800 GTX lediglich im Takt. Der Unterbau bleibt der Gleiche.

Gegenüber dem Vorgänger-Chip G80 besteht die größte Änderung des G92 in einer Verkleinerung des Speicherinterfaces von 384 bit auf 256 bit und damit einhergehend einer Reduzierung der ROPs von 24 auf 16 Einheiten. Lediglich bei der Anzahl an Textur-Adressierungs-Einheiten kann der G92 punkten – denn im Gegensatz zum G80 kann der G92 pro Takt ein Texel adressieren und filtern (gleiche Anzahl von Texture-Adressierung- und Textur-Filter-Einheiten). Für einen besseren Überblick, folgt an dieser Stelle wie gewohnt ein Schaubild zum Vergleich der beiden Architekturen.


NVIDIA GeForce 9800 GTX


Offiziell tritt die GeForce 9800 GTX die Nachfolge der GeForce 8800 GTX an. Aber bereits auf dem Papier sind Szenarien ersichtlich, in denen sich die GeForce 9800 GTX einer GeForce 8800 GTX beugen muss. Die GeForce 9800 GTX kann zwar mit einer rund 25% höheren Rechenleistung aufwarten (648 GFLOPs zu 518 GFLOPs), allerdings fällt im Gegenzug die Speicherbandbreite um gut 18% niedriger aus. Überall dort, wo die Speicherbandbreite einen limitierender Faktor darstellt, wird es der GeForce 9800 GTX also schwer fallen mit dem Vorgänger überhaupt mitzuhalten.

Ein Vergleich zwischen GeForce 8800 GTS 512 und GeForce 9800 GTX fällt aufgrund der identischen Architektur leichter. Die Unterschiede liegen hier lediglich in den verschiedenen Taktraten. Sowohl der Chip-Takt (Taktdomäne TMUs, ROPs etc.), als auch der Shader-Takt haben bei der GeForce 9800 GTX eine marginale Erhöhung von 3,8% gegenüber der GeForce 8800 GTS 512 erfahren. Die Rechenleistung fällt dementsprechend auch um eben jene 3,8% höher aus (648 GFLOPs vs 624 GFLOPs). Beim Speichertakt kann die neue GTX immerhin um 13% zulegen. Alleine aus diesen Daten lässt sich bereits ableiten, dass die GeForce 9800 GTX keine neuen Maßstäbe in Sachen Performance setzen wird. Das Modell wird sich zwar sicherlich um ein paar Prozentpunkte von der GeForce 8800 GTS 512 absetzen können, aber nicht in dem Maße, welches viele von der Namensgebung her wohl erwartet hätten.


Modell GeForce 9800 GTX GeForce 8800 GTS 512 GeForce 8800 GT GeForce 8800 GTX
Arithmetische Rechenleistung (MADD+ADD) 648 GFLOPs 624 GFLOPs 504 GFLOPs 518 GFLOPs
Arithmetische Rechenleistung (MADD) 432 GFLOPs 416 GFLOPs 336 GFLOPs 346 GFLOPs
Texelfüllrate - bilinear 43,2 GTex/s 41,6 GTex/s 33,6 GTex/s 18,4 GTex/s
Texelfüllrate - trilinear 21,6 GTex/s 20,8 GTex/s 16,8 GTex/s 18,4 GTex/s
Speicherbandbreite 70400 MB/s 62080 MB/s 57600 MB/s 86400 MB/s
Pixelfüllrate 10800 MPix/s 10400 MPix/s 9600 MPix/s 13800 MPix/s

Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass NVIDIA nach aktuell öffentlicher Planung die GeForce 8800 GTS 512 in vorhandener Form weiter in seiner Produktliste und Präsentationen führt. Es dürfte aber unter Umständen nur eine Frage der Zeit sein, bis sich hier die ein oder andere Änderung ergibt. Schlichtweg weil sich GeForce 8800 GTS 512 und GeForce 9800 GTX derzeit gegenseitig auf den Füßen stehen. Was die GeForce 8800 GT betrifft, so haben uns Präsentationen von Boardpartnern gezeigt, dass man eine 512 MByte Version möglicherweise komplett gegen 1 GByte Varianten austauscht. Ob hierzu ein NVIDIA-Einfluss besteht bezweifeln wir und es bleibt dahingestellt.



Artikel Index:  



 Preisvergleich

Suchen

 Anzeige

 Aktuelle Artikel

OCZ Throttle 32 GByte eSATA Drive30.06.2009 | Speicher-Reviews
OCZ Throttle 32 GByte eSATA Drive

Mit dem Throttle 32 GByte eSATA Drive schickt OCZ einen USB-Stick in den Markt, welcher nicht nur über USB, sondern auch über eSATA betrieben werden kann und dabei mit einer herausragenden Performance wirbt. Ob dies allerdings nur auf dem Papier gilt oder ob der auf MLC-Flash basierte Stick sonstige Schwächen besitzt, soll unser heutiger Test zeigen.
Sahnestück für Zocker: ASUS ENGTX260 Matrix?28.06.2009 | Grafikkarten
Sahnestück für Zocker: ASUS ENGTX260 Matrix?

Aus der Republic of Gamers-Serie entlässt ASUS ein weiteres Grafikkarten-Produkt mit dem Beinamen "Matrix" in den Markt. Dieses Mal hört das Produkt auf den Namen "ENGTX260 Matrix" und abermals machen wir uns auf den Weg, zu erfahren, was die Matrix wirklich ist und was sie bedeutet. Wir schicken vorweg, dass diese Version der Matrix bereits auf NVIDIAs GTX260 216-Chipsatz aufsetzen wird und mit eigenem Design bei Board und Kühlung und dem übermächtigen iTracker-Tool des Herstellers aufwartet.
Ein wenig Feintuning: Der Intel Core 2 Duo E760023.06.2009 | CPU/ Prozessoren
Ein wenig Feintuning: Der Intel Core 2 Duo E7600

Ist der E7600 wirklich nur eine Erweiterung der Taktstufen in der E7000-Reihe oder steckt doch mehr dahinter? Warum führt Intel plötzlich Intel VT in die E7000-Reihe ein? Diese und noch weitere Fragen versuchen wir im Artikel zum Core 2 Duo E7600 zu klären.