Los

 NVIDIA GeForce GTX 280 Reloaded

Grafikkarten | 08.07.2008, 19:30 | Seite 13


Testumgebung und Treiber



Hardware
NVIDIA GeForce GTX 280
--
AMD Radeon HD 4870
AMD Radeon HD 4850
NVIDIA GeForce 9800 GX2
NVIDIA GeForce 9800 GTX
NVIDIA GeForce 8800 Ultra
NVIDIA GeForce 8800 GTX
NVIDIA GeForce 8800 GTS 512
NVIDIA GeForce 8800 GT
NVIDIA GeForce 9600 GT
AMD Radeon HD 3870 X2
AMD Radeon HD 3850 512 MByte
AMD Radeon HD 3870
AMD Radeon HD 3850
--
Intel Core 2 Extreme X6800
Gigabyte P35T DQ6
2 x 1GB Kingston HyperX DDR3-1066 @ 7-7-7-20
Gigabyte onboard Sound HD
Seagate Barracuda 7200.10 SATA 400GB
Corsair TX 750 Watt
--
Sonstige Hardware / Messsysteme:
Voltcraft MS-9160 Messstation
DAAS32 Audio Analyzer
Voltcraft DT2L/K
Voltcraft IR-380


Im Bereich Hardware haben wir praktisch keine Änderungen vorgenommen. Im Bereich Software benötigt es aber doch ein paar allgemeine Informationen zu unseren aktuellen Darstellungen in den Benchmarks.

Software
Windows XP SP2
Intel Inf-Update V. 8.3.0.1013
--
AMD Catalyst 8.6
NVIDIA ForceWare 177.41 WHQL (nur GeForce GTX 280 und 9800 GTX)
NVIDIA ForceWare 174.53
--
Call of Duty 4 Version 1.4
Company of Heroes Version 1.7
Crysis V 1.2
Bioschock V 1.1
Need for Speed: Carbon
Prey
Unreal Tournament 3 Version 1.1
Tomb Raider: Legends
The Elder Scrolls IV: Oblivion
Timeshift
Enemy Territory: Quake Wars - Demo-Version
--
ATI Tool
Fraps
RivaTuner 2.09


Um zu zeigen, wie sehr die Abweichungen zwischen dem neuen NVIDIA Treiber 177.41 für die GeForce GTX 280 zu anderen GeForce-Karten sind, haben wir diesen Treiber so gepatcht, dass er auch mit der GeForce 9800 GTX funktionsfähig ist. Aber genau hier besteht ein gewisses Problem. AMD und NVIDIA verfolgen aktuell bei ihrer Treiberentwicklung zwei unterschiedliche Wege.

Während AMD grundsätzlich einmal im Monat einen neuen Catalyst-Treiber veröffentlicht, welcher funktionsfähig mit allen Radeon-Karten ist und dies als Feature für die eigenen Produkte preist, sieht NVIDIA ein solches Vorgehen nicht als richtig an. Vielmehr sieht man dort die Verpflichtung, dass man neue Treiber, welche beispielsweise speziell auf neu erschienene Grafikkarten optimiert sind, grundsätzlich auch auf anderen Modellen validiert, bevor man diese dort freigibt, um reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Und eben bei der Menge der NVIDIA-Karten im Markt scheint diese dann notwendige permanente Validierung ein nicht vertretbarer Faktor zu sein. Das hat zur Folge, dass beispielsweise die Treiber für GeForce 9-Karten häufig eine andere Versionsnummer tragen als jene der GeForce 8-Karten oder nun auch bei der GT200-Familie.

Natürlich kann jeder etwas belesene oder versierte Anwender neue Treiber durch Änderung der Inf-Files auch versuchen mit älteren Karten zu betreiben – dies dann jedoch auf eigene Gefahr, da NVIDIA dies nicht vorsieht.

Diese unterschiedlichen Treiber ermöglichen einfach kein sauberes Bild in der Zeichnung der Leistung einer neuen Grafikgeneration. Zu oft finden auch Verbesserungen und Patches statt, wonach Spiele durchaus etwas schneller laufen können. Verwendet man nun auf einem neuen Produkt lediglich den neuen Treiber des Herstellers, auf älteren Vergleichsmodellen eben die alten Treiber, so zeichnet man ganz schnell ein falsches Bild der Performance-Unterschiede.

Andererseits tritt aber bis auf weiteres diese, durch Software verursachte, Performance-Diskrepanz bei den meisten Anwendern im Markt auf, denn einerseits patchen die wenigsten ihre Treiber auf die jüngsten Versionen, andererseits sind auch die wenigsten Anwender geneigt ihre Treiber permanent auf den neuesten Stand zu bringen.

Und so zeigen die heutigen Benchmarks mit der GeForce 9800 GTX und dem gepatchten 177.41 Treiber, dass sich offenbar ein kleines Performance-Plus über den Treiber gegenüber der Version 174.53 eingestellt hat und damit vermutlich auch ein gewisser Performance-Nachteil bei den anderen NVIDIA-Karten mit diesem Treiber bestehen dürfte. Andererseits dürfte dieser Unterschied dann auch sehr praxisnah sein und die Situation bei den meisten Anwendern widerspiegeln.

Zeitlich ist es für die Hardware-Redaktionen, je nach Umfang der Vergleiche, praktisch nicht möglich alle Grafikkarten immer wieder alle auf Basis des gleichen Treibers zu testen, denn dafür sind auch die Zeitabstände zu kurz, in welchen neue Karten und dafür optimierte Treiber erscheinen.




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