Temperaturen
Natürlich ist es bei der GTX 280 im Bereich der Temperaturen ein ähnliches Phänomen wie bei allen anderen bisherigen High-End-Karten. Man entwirft ein funktionierendes Lüfterkonstrukt, welches eine Mischung zwischen korrekter Kühlleistung und akzeptabler Lautstärke besitzen soll. Dazu verwendet man einen regelbaren Lüfter, welcher sich dann in der Drehzahl den in der Firmware hinterlegten Temperaturen anpasst.
Diese Schwellwerte, bei welchen der Lüfter der GTX 280 versucht entgegen zu halten, scheinen im „hörbaren“ Bereich bei ca. 75°C zu beginnen. Ab diesem Zeitpunkt wird der Lüfter laut.

Lautstärke gehört aber noch nicht zum aktuellen Thema. Wir wollen uns schließlich an dieser Stelle erst einmal mit den Temperaturen befassen. In einer Dauerschleife gelang es uns aktuell nicht 80 °C zu überschreiten – allerdings arbeiteten wir auch auf einem offenen Teststand, dabei natürlich auch ohne zusätzliche Gehäusekühlung bei ca. 24°C Raumtemperatur.
Das Maximum, was unser Proband nach ca. einer Stunde an maximalen Temperaturen zeigte, waren etwa 78°C. Dabei drehte der Lüfter hier in Spitzenbereichen bei ca. 2120 Umdrehungen pro Minute. An dieser Stelle mag man sich nicht auf den RivaTuner verlassen, denn die dort ausgelesenen Drehzahlen waren definitiv falsch. Wir haben die Drehzahlen mit unserem Voltcraft DT2L/K nachgemessen.
Hatten wir auf der AMD HD 4870 durchaus ungewöhnliche Erfahrungen im Bereich der Temperaturentwicklung mit den Spannungswandlern machen dürfen, zeigt sich die Boardumsetzung der GTX 280 hier harmlos. Im „umgebauten“ Zustand erreichten die Wandler hier keine Temperaturen über 70°C, was der Haltbarkeit der Halbleiter durchaus zu Gute kommen dürfte.





NVIDIA GeForce GTX 280 Reloaded
