Benchmarks: Tomb Raider Legends

Die Geburt der englischen Lady Lara Croft und ihr Werdegang zur Kultfigur startete überraschend 1996. Das "3D-Spiel" sollte ursprünglich einen männlichen Akteur als Helden besitzen, doch kam man bei den Entwicklern zu dem Ergebnis, dass die Ähnlichkeiten zu den Indiana-Jones-Filmen zu groß seien. Aus dem mutigen Archäologen wurde dann also eine, absichtlich, streng überzeichnete britische Lady, welche teils bis an die Zähne bewaffnet, Rätsel lösen und Abenteuer bestehen musste.
Dabei begeisterte das Rollenspiel Tomb Raider weniger mit 3D-Effekten, als mit einer spannenden Handlung, geheimnisvollen Tempeln und Orten und Fantasy-Einlagen. Die Erfolge von Tomb Raider — feat. Lara Croft waren so groß, dass die Entwickler und Publisher sich zur Aufgabe setzten, jeweils eine Fortsetzung pro Jahr zu präsentieren, ungeachtet ob darunter die Geschichten oder gar die grafische Entwicklung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Und so folgten bis zum Jahr 2000 vier weitere, mehr oder minder erfolgreiche Fortsetzungen.
2003 wollten die Entwickler mit Tomb Raider — Angel of Darkness, dem sechsten Teil der Serie, aufräumen mit den Vorwürfen über die bislang relativ schlechte, eckige 3D-Grafik. In der Tat konnte dieser Teil mit deutlich besserer Grafik glänzen, steckte aber in vielen Bereichen noch weiter hinter den Mitbewerbern zurück. Zudem hatten die Entwickler versucht mit neuen Möglichkeiten — Unterhaltungen der Spielfigur mit anderen Charakteren — eine neue Spannung beim Rätselraten zu integrieren. Die Fans waren über diese Optionen durchaus geteilter Meinung und der Erfolg blieb verhalten. Das Ergebnis war, dass Eidos die Entwicklung des siebten Teils mit Namen Tomb Raider: Legend an die Entwickler von Crystal Dynamics vergab — Core Design war damit nach insgesamt sechs Teilen aus dem Rennen. Crystal Dynamics holten gar einen der Ur-Väter von Lara Croft zurück, welcher zur Entwicklung von Legend beitrug.
Das Ergebnis konnte beeindrucken. Die grafischen Klötzchen waren verschwunden — die Landschaften beeindruckten mit aktuellen 3D-Effekten. Die Neugeburt von Lara Croft war ein voller Erfolg. Zudem versuchte man sich bei der Story wieder mehr an den mystischen Orten der ersten Teile zu orientieren. Als Lara Croft gilt es im Spiel sich durch die — teils mit zu vielen Gegnern überlasteten — Level hindurch zu arbeiten, Rätsel zu lösen, welche sich mit dem Verschwinden der Mutter von Lara beschäftigen. Mit dem im Verlauf eroberten Schwert Excalibur geht es schließlich in den Showdown des Games.
Tomb Raider bietet keinen Benchmarkmodus. Wir haben die Intro-Szene zu "Bolivia — Redux" bzw. "Bolivien 2" gewählt, da diese von der Grafik und der Handlung her sich am deutlichsten am allgemeinen Spielgeschehen orientiert und diese Szene mit Fraps vermessen.
| Spiel |
Lara Croft: Tomb Raider Legends |
| Entwickler |
Crystal Dynamics |
| Publisher |
Eidos Interactive |
| Veröffentlichung |
7. April 2006 |
| Genre |
Action-Adventure |
| Grafik-Engine |
Legend Engine |
| DirectX-Pfad |
DirectX 9 |
Folgende Einstellungen haben wir im Spiel gewählt:

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Tomb Raider: Legends \'Bolivia Redux Fraps-Messung\' |
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| NVIDIA GeForce 9800 GX2 |
115,1 |
| NVIDIA GeForce GTX 280 |
110,4 |
| NVIDIA GeForce GTX 260 |
92,9 |
| AMD Radeon HD 4870 |
85,0 |
| NVIDIA GeForce 9800 GTX |
84,7 |
| NVIDIA GeForce 8800 GTS 512 |
80,9 |
| NVIDIA GeForce 8800 Ultra |
80,2 |
| NVIDIA GeForce 8800 GTX |
73,0 |
| NVIDIA GeForce 8800 GT |
71,1 |
| AMD Radeon HD 4850 |
70,8 |
| AMD Radeon HD 3870 X2 |
58,4 |
| AMD Radeon HD 3870 |
57,3 |
| NVIDIA GeForce 9600 GT |
55,6 |
| AMD Radeon HD 3850 512 MB |
51,0 |
| AMD Radeon HD 3850 256 MB |
50,6 |
| AMD Radeon HD 4870 X2 |
43,5 |
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Tomb Raider: Legends \'Bolivia Redux Fraps-Messung\' |
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1680 x 1050 [4xAA /16xAF]
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| NVIDIA GeForce 9800 GX2 |
99,8 |
| NVIDIA GeForce GTX 280 |
89,9 |
| NVIDIA GeForce GTX 260 |
75,3 |
| NVIDIA GeForce 8800 Ultra |
65,8 |
| AMD Radeon HD 4870 |
64,3 |
| NVIDIA GeForce 9800 GTX |
62,6 |
| NVIDIA GeForce 8800 GTS 512 |
60,1 |
| NVIDIA GeForce 8800 GTX |
59,8 |
| AMD Radeon HD 4850 |
55,2 |
| NVIDIA GeForce 8800 GT |
52,0 |
| AMD Radeon HD 4870 X2 |
43,0 |
| NVIDIA GeForce 9600 GT |
42,8 |
| AMD Radeon HD 3870 X2 |
38,5 |
| AMD Radeon HD 3870 |
37,9 |
| AMD Radeon HD 3850 256 MB |
32,5 |
| AMD Radeon HD 3850 512 MB |
31,2 |
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