Temperaturen
Man muss schlicht und ergreifend einmal festhalten, dass AMD es mit der HD 4000-Familie geschafft hat wieder in Spitzensegmente der Leistung vorzustoßen. Dabei hat man dies aber nicht durch Zauberei, sondern durch Rechenwerke vollbracht. Und Rechenwerke benötigen Strom und Strom wiederum erzeugt Wärme und beides zusammen addiert bei einem Halbleiter, hat natürlich auch etwas mit Leistungsaufnahme zu tun.
Unmittelbar nach dem Start der HD 4870 X2 war der Chip (bzw. die Chips) bereits bei einer Idle-Temperatur von runden 63 °C. Nach 3D-Last und einer gewissen Ruhepause von ca. 10 Minuten, zeigten die Temperaturen immer noch 74°C.

Mit dem simplen ATiTool erreichten wir Temperaturen von knapp unter 90°C. Die hinterlegten Lüfterschwellwerte scheinen bei 80°C zu starten – hier dreht der Lüfter dann deutlicher hoch. Bei Erreichen von 90°C, wie dies in Games teils der Fall war, wirkt der Lüfter mit all seinen Möglichkeiten gegen. Mit dem ATiTool war dieser Wert jedoch nicht zu erreichen.

Interessant war aber auch der Umstand, dass das Kühlblech, unmittelbar oberhalb des Covers, innerhalb kürzester Zeit nach dem Start schon sehr heiß wurde (deutlich über 60°C), und dass ohne Lastbetrieb. Nach Last war dieses Kühlblech in Spitzenbereichen knapp unter 80°C.

Wir möchten uns nicht vorstellen, zu was dieses Produkt an einem wirklich heißen Sommertag in geschlossenem Gehäuse im Stande ist, sei es im Bereich Temperaturen oder der damit in Hand gehenden Lüfterlautstärke, welche ohnehin auch auf dem offenen Teststand nicht von schlechten Eltern war.





Sapphire Radeon HD 4870 X2

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