Intro
Festplatten haben in den letzten Jahren eine erstaunliche Entwicklung vollzogen. Der Endkunde bemerkt das insbesondere an den enorm gestiegenen Speicherkapazitäten. Dadurch lässt sich auch für wenig Geld ein Fileserver aufbauen, der an professionelle Storagekonzepte heranreicht.

Neben dem Speicherplatz ist nun seit einigen Monaten ein weiterer technischer Trend zu beobachten, der abseits der Terabytes am aktuellen Flaschenhals von Festplatten ansetzt. Mit sogenannten Solid State Drives (SSD) zeigen die Hersteller Datenträger, die Zugriffsgeschwindigkeiten erreichen, von denen man bei normalen Magnetspeicher-Festplatten nur träumen kann. Da SSDs ohne bewegliche mechanische Teile auskommen, arbeiten sie vollkomen geräuschlos und sind gegen Stöße nahezu unempfindlich.
Dafür schlagen die Solid State Drives aber auch mit deutlich höheren Preisen je Gigabyte zu Buche und eignen sich auch aufgrund verschiedener technischer Einschränkungen nicht als allgemeiner Ersatz für die Magnetspeicher.
Einen grundsätzlichen Überblick über die verschiedenen Techniken von Datenträgern soll dieser Artikel nun verschaffen. An diesen Erkenntnissen leiten wir potenzielle Einsatzbereiche für die unterschiedlichen Modelle ab und überprüfen die theoretischen Annahmen anhand ausgewählter Benchmarks.
Dazu kommen mehrere Modelle als typische Vertreter ihrer Zunft zum Einsatz. Die Riege traditioneller Magnetspeicher-Festplatten vertritt dabei die Western Digital Raptor, während für den Solid-State-Drive-Bereich sowohl Intels X25-M als Highend-Vertreter als auch die Super Talent 120 GB als Vertreter der mittleren Preisklasse zum Zuge kommen.


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