Erste Eindrücke und Inbetriebnahme (Fortsetzung)
Auch der Kabelstrang, aus dem alle vier Stecker hervorgehen, ist solide verarbeitet und ummantelt. Die Verbindung mit der Tastatur ist zudem sehr stabil und sicher eingearbeitet, sodass ein Verschleiß an diesem Punkt nicht sonderlich schnell zu erwarten ist und wohl eher durch sehr unsanfte Behandlung eintreten kann.

Das Anschließen der Tastatur ist sicherlich auf Grund der zusätzlichen Anschlüsse etwas aufwendiger, jedoch gestaltet es sich nicht im Geringsten schwierig. Wichtig ist hierbei nur zu wissen, dass die 7G zum Tastaturbetrieb unbedingt mit dem PS2-Kabel angeschlossen werden muss. Der USB-Kabelstrang dient ausschließlich zur Versorgung des integrierten USB-Hubs und muss in einem USB-Port am Mainboard eingesteckt werden. Zusätzlich werden noch die beiden Stecker für Audio und Headset angeschlossen und schon kann der PC gestartet werden.
Wer gar über keinen PS2-Anschluss am Mainboard mehr verfügen sollte (dürfte in den seltensten Fällen auftreten), der kann den mitgelieferten PS2 auf USB-Adapter einsetzen. In unserem Test funktionierte dies allerdings nicht. Beim Anschließen der Tastatur ergab sich das Problem, dass die Tastatur nicht über den mitgelieferten Adapter erkannt wurde. Wir haben zu diesem Zweck sowohl unter Vista als auch unter Kubuntu 8.04 getestet. Auch beim Einstecken über den USB-Port nachdem Bootvorgang wurde die Tastatur nicht erkannt. Nach Rücksprache mit SteelSeries versicherte man uns, dass dies Problem unbekannt sei und der Betrieb der Tastatur mittels Adapter problemlos möglich ist, was wir auch nachvollziehen können.
Startet man den Computer, fallen einem direkt die sehr hellen, weißen LEDs auf der rechten Seite der Tastatur auf. Ihre Farbe ist eine gute Wahl - zwar sind die LEDs sehr hell aber auf keinen Fall störend. Selbst in einem dunklen Raum blendet das Licht nicht. Zudem integrieren sich die LEDs in dem schwarzen Tastatur-Design sehr gut.
Wie eingangs angemerkt kommt die SteelSeries 7G vollständig ohne Treiber und Software aus. Das schließt auch die Nutzung der Multimedia-Tasten ein, welche auf den Tasten F1 bis F6 untergebracht sind. Nach dem Start wird die Tastatur sofort erkannt. Auch die Multimedia-Tasten sind direkt betriebsbereit. Um die Tasten zu nutzen, muss der Hotkey in Kombination mit der entsprechenden Taste gedrückt werden. Der Hotkey ersetzt die linke Windows-Taste und trägt das Logo von SteelSeries.
Auch der Anschluss einer Maus sowie eines Headsets und eines Mikrofons stellten keine Probleme dar. Sie werden problemlos erkannt und versagen den Betrieb nicht. Gerade der Anschluss einer Maus über das Keyboard könnte für Spieler auf LANs sehr praktisch sein. Etwas fragwürdig erscheint jedoch die Verwendung von nur einem Audiostecker. Hier hatte man vielleicht über Surround-Sound-Support nachdenken sollen, denn viele Gamer schwören auf die Verwendung von hochwertigen 5.1-Headsets und werden sicherlich nicht auf diese verzichten, weil die Tastatur ihnen diese Anschlussmöglichkeit nicht liefert.
Zudem fällt positiv auf, dass die 7G nicht nur unter Windows fehlerfrei alle Funktionen aufwies. Auch beim Start unter Kubuntu 8.04 war die volle Funktion der Mulitmedia-Tasten vorhanden. Auch beim Betrieb einer Maus oder eines USB-Sticks über die Tastatur traten keinerlei Probleme auf und letztlich lief unter Kubuntu auch die Ton-Wiedergabe problemlos. Allerdings muss man natürlich erwähnen, dass der integrierte USB-Hub hier lediglich der USB 1.1 Spezifikation entspricht. Kommen wir also zu Details im Test.





SteelSeries 7G Gaming Tastatur

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