Leistungsaufnahme: Blu-ray
Das Thema HD-Video-Wiedergabe wird offenbar von immer größerer Bedeutung. Natürlich Wirbt man - auf Seiten von AMD oder NVIDIA - immer wieder mit Multimedia-Eigenschaften, doch wie will man sie eigentlich prüfen?
Wir haben auf unserem Testsystem ein paar Tests bei der Wiedergabe von HD-Video-Material - hier Blu-ray-Discs - vorgenommen. Und auch dort gibt es aktuell Unterschiede. Weiterhin gibt es den Video-Codec H.264, es gibt die Variante VC1 und ein verschwindender Kandidat ist MPEG-2. Der größte Teil der Titel setzt aktuell auf H.264, ein geringerer Teil auf VC1.

Für die heutigen Tests setzten wir schlicht auf zwei Varianten: Die Hard 4 als H.264 und Batman - The Dark Knight als VC1-Umsetzung. Und in beiden Fällen kommt nun aktuell die Werbetrommel beider Hersteller zum Einsatz, denn beide stehen dafür, dass man diese High-Definition-Videos mit einem entsprechenden Software-Player über die Grafikkarte in voller Qualität und ruckelfrei (gegenüber der CPU - absolut korrekt) wiedergeben kann.
Wir haben darum PowerDVD 9 Ultra konsultiert, was uns die Versprechungen auch bestätigte. Wir fanden dabei lediglich geringfügige Abweichungen bei der Lastverteilung der Grafikkarten auf die GPU. Während die AMD-Modelle HD4000 und HD5000 sich bei VC1 und H.264 immer in einem Bereich der CPU-Auslastung von zwei Prozent bewegten, war dies dann bei NVIDIA etwas anders.
Zwar liegen die NVIDIA-Karten bei H.264 mit den ATI-Modellen auf einem Niveau hinsichtlich der CPU-Auslasung, dafür bewegte man sich bei VC-1 um ca. 6 bis 7 Prozent, was wir mittels Perfmon.exe von Windows Vista nachgestellt haben. Der Grund hierfür liegt darin, dass die aktuellen Mainstream und Enthusiasten-Modelle von NVIDIA lediglich über den Video-Prozessor 2 (VP2) verfügen, welcher noch nicht sämtliche Schritte des Decoding bei VC-1 übernehmen kann. Lediglich wenige Einsteiger-Modelle bei NVIDIA verfügen über den VP3, welcher dann auch eine volle VC-1 Beschleunigung mitbringt.

Die Leistungsaufnahme der Grafikkarte blieb davon aber eher unberührt. In beiden Fällen können wir - gleich mit welcher Grafikkarte - unter beiden Codecs gleiche Leistungsaufnahme attestieren. Überhaupt dürfte die CPU-Auslastung über kurz oder lang ein zu vernachlässigendes Thema sein. Aktuell schneidet AMD an diesem Punkt eben knapp besser ab, was in die gesamte Energiebilanz einfließt.
| Leistungsaufnahme - Grafikkarte | |
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| GeForce GTX 295 | |
| AMD Radeon HD 4890 | |
| Gainward Bliss GeForce GTX 275 | |
| AMD Radeon HD 5870 Muster 1 | |
| Watt |
Trotz der um etwas mehr als 50 Prozent gestiegenen Leistungsaufnahme gegenüber einem reinen Idle-Betrieb, blieb der Lüfter der HD 5870 erstaunlich ruhig und drehte gerade einmal mit 1209 RPM - das sind gerade einmal 30 RPM mehr gegenüber Idle.
Zusammenfassend bleibt dennoch zu attestieren, dass die neue Radeon HD 5800-Familie aktuell - ein Monitor vorausgestzt - deutlich sparsamer agiert als die NVIDIA-Umsetzung - im direkten Vergleich hier die GTX275.





AMD Radeon HD 5870 - Runde 2

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